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Der komplette Weg

Photovoltaik­anlage:
So läuft es ab

Sieben Schritte von der Anfrage bis zum eigenen Strom – ein Montagetag, kein Behördengang für Sie. Hier steht, was wann passiert, wer was macht – und an welchen Stellen Sie überhaupt gefragt sind.

Montage an einem Tag Alle Anmeldungen über uns Kein Vertreterbesuch Was im Angebot steht, gilt

Schritt für Schritt

Was wann passiert

Links, was wir machen. Rechts, was wir von Ihnen brauchen. Sie werden merken: Die rechte Spalte ist kurz.

01

Ihre Anfrage

Wenige Minuten

Sie melden sich – über den Unser PV-Angebot, über das Kontaktformular oder ganz altmodisch am Telefon. Mehr als Ihren Namen und eine Rufnummer brauchen wir an dieser Stelle nicht.

Das machen wir

  • Wir rufen Sie innerhalb von 24 Stunden an (werktags)
  • Wir sehen uns vorab an, welches Paket zu Ihrem Vorhaben passt
  • Wir schlagen Ihnen einen Zeitpunkt vor, der Ihnen passt

Das brauchen wir

  • Ihren Namen und eine Rufnummer
  • Mehr nicht – alles Weitere klären wir im Telefonat
02

Das Telefonat

ca. 15 Minuten

Der wichtigste Schritt der ganzen Strecke – und der einzige, der Ihnen etwas Zeit abverlangt. Wir gehen eine feste Liste durch, damit später keine Überraschung mehr kommt. Es ist ein Fachgespräch, kein Verkaufsgespräch.

Das fragen wir ab

  • Dachform und Dachschnitt, Neigung, Gauben, Kamine
  • Ausrichtung und was Schatten wirft
  • Leerrohr und Zählerschrank
  • Ihren Verbrauch, geplantes E-Auto oder eine Wärmepumpe
  • Ob ein Speicher sich für Sie überhaupt lohnt

Das brauchen wir

  • Ein Foto vom offenen Zählerschrank
  • Ihre Adresse – damit wir Ihr Dach vermessen können
  • Wie viele Wohneinheiten im Gebäude sind
  • Eine letzte Stromabrechnung, wenn Sie sie zur Hand haben

Wenn kein Leerrohr da ist: Dann verlegen wir eines. Der laufende Meter kostet 19 €. Das sagen wir Ihnen im Telefonat, nicht auf der Schlussrechnung.

Wenn der Zählerschrank zu alt ist: Auch das sehen wir meist schon auf Ihrem Foto. Was ein Umbau kostet, steht dann im Angebot – und Sie entscheiden mit dieser Zahl vor Augen, nicht ohne sie.

03

Wir planen Ihr Dach

1–3 Tage

Jetzt sind wir dran, und zwar am Bildschirm. Mit hochauflösenden Luftbildern und Vermessungswerkzeugen bestimmen wir Ihr Dach so genau, dass wir jedes einzelne Modul vorab platzieren können.

Das machen wir

  • Dachflächen aufmessen, nutzbare Fläche bestimmen
  • Ausrichtung und Neigungswinkel ermitteln
  • Verschattung über den Tagesverlauf prüfen
  • Festlegen, wie viele Module wohin passen
  • Wechselrichter, Speicher und Absicherung auslegen

Das brauchen wir

  • Nichts. Dieser Schritt läuft ohne Sie.
  • Falls uns doch etwas fehlt, rufen wir kurz an

Warum das genauer ist als ein Ortstermin. Heutige Luftbilder sind zentimetergenau vermessbar. Dachfläche, Neigung, Gauben und der Schattenverlauf über den Tag lassen sich daran präziser bestimmen, als es jemand vom Boden aus mit dem Zollstock könnte – und wir sehen jede Dachseite gleich gut.

Ist ein Dach stark verwinkelt, kommen wir zusätzlich mit der Drohne und fliegen es ab. Damit ist auch der letzte Zweifel raus. Das kostet Sie nichts.

04

Ihr Angebot

per E-Mail

Sie bekommen ein Angebot mit festen Zahlen – keine Spanne, keine Schätzung, kein „ab". Jede Komponente ist mit Hersteller und Leistung benannt, damit Sie es mit anderen Angeboten vergleichen können.

Was drinsteht

  • Module, Wechselrichter und Speicher mit Hersteller und Leistung
  • Gerüst, Montage, Inbetriebnahme und alle Anmeldungen – enthalten
  • Der Endpreis. Für Wohngebäude ohne Umsatzsteuer nach § 12 Abs. 3 UStG
  • Was ausdrücklich nicht enthalten ist, falls es etwas gibt

Das machen Sie

  • In Ruhe lesen. Gern auch vergleichen – dazu ist es benannt.
  • Fragen stellen, so viele Sie möchten
  • Annehmen. Oder nicht.

Kein Ablaufdatum, kein Countdown. Unser Angebot verfällt nicht am Sonntag um Mitternacht. Wenn Sie drei Wochen überlegen wollen, überlegen Sie drei Wochen.

Weil der Vertrag am Telefon oder per E-Mail zustande kommt, haben Sie als Verbraucher zusätzlich das gesetzliche Widerrufsrecht von 14 Tagen.

Preis für mein Dach berechnen

Feste Paketpreise, ohne Kontaktdaten. So sehen Sie die Größenordnung, bevor Sie überhaupt anrufen.

05

Vorbereitung und Netzanmeldung

in der Regel rund 2 Wochen

Ab hier arbeiten wir, und Sie warten – nicht lange. Zwischen Ihrer Zusage und dem Montagetag liegen in der Regel rund zwei Wochen. Bei vielen Anbietern sind es Monate.

Das machen wir

  • Anmeldung beim Netzbetreiber, bevor gebaut wird – so schreibt es § 19 Abs. 3 NAV vor
  • Module, Wechselrichter, Speicher und Montagematerial bestellen
  • Gerüst planen und den Aufbau terminieren
  • Ihnen einen festen Montagetag nennen

Das brauchen wir

  • Eine unterschriebene Vollmacht, damit wir für Sie beim Netzbetreiber auftreten dürfen
  • Ihre Zählernummer – steht auf der Stromrechnung
  • Kurz Bescheid, wo das Gerüst stehen darf

Warum die Anmeldung vor der Montage kommt: Der Netzbetreiber muss von jeder neuen Anlage wissen, bevor sie errichtet wird. Anmelden darf das nur ein im Installateurverzeichnis eingetragener Elektrofachbetrieb – deshalb läuft dieser Schritt über uns und nicht über Sie.

06

Der Montagetag

ein einziger Tag

Bei einem üblichen Einfamilienhaus fangen wir morgens an und sind am Abend fertig – Anlage montiert, angeschlossen, geprüft. Das Gerüst steht meist schon am Vortag.

  1. MorgensAnfahrt, Gerüst prüfen, Material aufs Dach, Absprache mit Ihnen.
  2. VormittagDachhaken setzen, Schienen ausrichten, Module montieren und verkabeln.
  3. MittagKabelweg vom Dach zum Technikraum, Wechselrichter und Speicher setzen.
  4. NachmittagAnschluss am Zählerschrank, Schutzkomponenten, Smart Meter.
  5. Zum SchlussMessungen und Prüfprotokoll, Aufräumen, Einweisung, Übergabe.

Das machen wir

  • Unterkonstruktion, Module, DC-Verkabelung
  • Wechselrichter, Speicher, Batteriemanagement, Smart Meter
  • AC-Anschluss und Absicherung im Zählerschrank
  • Messungen und Funktionsprüfung nach VDE-AR-N 4105
  • Bauschutt und Verpackung nehmen wir mit

Das brauchen wir

  • Zugang zum Zählerschrank und zum Technikraum
  • Eine Steckdose, an die wir kommen
  • Platz für den Transporter in Hausnähe
  • Jemanden, der morgens aufmacht und abends die Übergabe annimmt

Dazwischen müssen Sie nicht daheim bleiben. Wenn wir drin sind und wissen, wo alles liegt, können Sie Ihrem Tag nachgehen. Zur Übergabe am Abend sollte aber jemand da sein – da erklären wir Ihnen die Anlage und die App.

07

Inbetriebnahme und alle Anmeldungen

machen wir

Jetzt beginnt der Teil, den die meisten unterschätzen: der Papierkram. Eine PV-Anlage muss bei mehreren Stellen angemeldet, gemeldet und eingetragen werden, teils mit gesetzlichen Fristen. Das übernehmen wir vollständig. Sie unterschreiben eine Vollmacht, den Rest sehen Sie nur, wenn Sie danach fragen.

Mess- und Prüfprotokoll

Isolations- und Schutzleitermessung, Kennlinienprüfung und NA-Schutz nach VDE-AR-N 4105. Am Montagetag.

Fertigmeldung beim Netzbetreiber

Inbetriebsetzungsanzeige mit allen Anlagendaten. Nur über einen eingetragenen Fachbetrieb möglich. Direkt nach der Montage.

Marktstammdatenregister

Eintrag bei der Bundesnetzagentur, gesetzliche Frist ein Monat. Ohne ihn gibt es keine Vergütung und es drohen 10 € je kW und Monat. Machen wir.

Einspeisevertrag und Kontodaten

Damit die Vergütung tatsächlich auf Ihrem Konto landet und nicht irgendwo hängen bleibt. Machen wir mit Ihren Daten.

Zählerwechsel terminieren

Der Messstellenbetreiber baut den Zweirichtungszähler ein. Wir stoßen den Termin an und bleiben dran. Machen wir.

Unterlagen und Einweisung

Prüfprotokoll, Datenblätter, Garantieunterlagen, Zugang zur App und eine Erklärung, was im Störfall zu tun ist. Bekommen Sie in die Hand.

Ehrlich an dieser Stelle: Zwischen Montage und Zählerwechsel können einige Wochen liegen. Der Messstellenbetreiber hat dafür einen Monat Zeit, und darauf haben weder Sie noch wir Einfluss.

Das ist aber weniger schlimm, als es klingt: Ihre Anlage produziert ab dem Montagetag Strom, den Sie selbst verbrauchen. Und für den Stichtag der Einspeisevergütung zählt die technische Inbetriebnahme – nicht der Zählerwechsel. Ihr Vergütungssatz ist also gesichert, sobald wir vom Dach steigen.

Das Ziel

Ihr Dach arbeitet jetzt für Sie.

Ihre Anlage produziert von nun an Jahr für Jahr eigenen Strom: Ihre Stromrechnung schrumpft dauerhaft, und steigende Strompreise treffen Sie nur noch zum Teil – einen großen Teil Ihres Stroms machen Sie ab jetzt selbst. Leise, wartungsarm, auf Ihrem eigenen Dach.

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Kurz gesagt

Die Zahlen,
die für Sie zählen

24 Stundenbis wir Sie anrufen (werktags) und alles Weitere klären.
2 Wochenvon Ihrer Zusage bis zum Montagetermin – in der Regel.
1 MontagetagMorgens Gerüst, abends fertige Anlage.
0 FormulareNetzbetreiber und Register übernehmen wir.

Die Frage, die alle stellen

Ein Angebot,
ohne dass jemand aufs Dach steigt?

Was Sie vermutlich denken

„Wie können die einen Preis nennen, ohne mein Dach gesehen zu haben? Am Ende kommen sie an, sagen ,das haben wir so nicht erwartet' – und die Rechnung wird höher.“

Das ist eine berechtigte Sorge. Genau so passiert es in der Branche regelmäßig, und deshalb beantworten wir sie hier, statt sie zu übergehen.

Wie wir das lösen

Ein Luftbild in heutiger Auflösung zeigt Dachfläche, Ausrichtung, Neigung, Gauben und Verschattung genauer, als ein Vertreter das in zwanzig Minuten vom Boden aus könnte.

Was das Luftbild nicht zeigt – vor allem den Zählerschrank – lassen wir uns von Ihnen fotografieren. Ist ein Dach stark verwinkelt, fliegen wir es zusätzlich mit der Drohne ab.

Und für den Rest gilt die Zusage unten.

Was in Ihrem Angebot steht, gilt.

Wenn wir bei der Planung etwas übersehen haben, ist das unser Fehler – und unser Aufwand, nicht Ihre Mehrkosten. Was den Preis beeinflussen kann, klären wir vorher: ein fehlendes Leerrohr, ein zu alter Zählerschrank. Beides steht dann im Angebot, mit Zahl. Was hinterher auf der Rechnung auftaucht und vorher nicht besprochen war, gibt es bei uns nicht.

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Passend dazu

Was im Preis enthalten ist – und was andere weglassen

Gerüst, Zählerschrank, Not­strom: Wir zeigen Posten für Posten, was bei uns enthalten ist und was in vielen Angeboten fehlt. Auch die zwei Zeilen, die gegen uns sprechen.

Zur Vergleichstabelle

Vollständigkeit halber

Das bleibt bei Ihnen

Wir könnten behaupten, wir nehmen Ihnen alles ab. Stimmt aber nicht ganz. Drei Dinge müssen Sie selbst erledigen – und wir sagen Ihnen lieber vorher, welche.

01

Die Meldung ans Finanzamt

Einmalig der „Fragebogen zur steuerlichen Erfassung“, online über ELSTER. Klingt größer, als es ist: Bei Anlagen bis 30 kWp auf dem eigenen Haus sind die Einnahmen nach § 3 Nr. 72 EStG steuerfrei, eine Gewinnermittlung entfällt. Wir sagen Ihnen bei der Übergabe, welche Angaben Sie brauchen – steuerlich beraten dürfen wir Sie nicht.

02

Den Zählertermin wahrnehmen

Wir stoßen den Zählerwechsel an und bleiben dahinter. Den Termin selbst macht der Messstellenbetreiber mit Ihnen aus, und an dem Tag muss jemand im Haus sein. Das ist die einzige Stelle, an der Sie noch einmal warten müssen.

03

Ihre Gebäudeversicherung

Eine PV-Anlage erhöht den Wert Ihres Hauses. Ein kurzer Anruf bei Ihrer Versicherung genügt, damit die Anlage mitversichert ist. Kostet meist wenig, wird aber oft vergessen.

Häufige Fragen zum Ablauf

Von der Anfrage bis zur Montage vergehen in der Regel rund drei bis vier Wochen: wenige Tage bis zum Angebot, danach in der Regel rund zwei Wochen bis zum Montagetermin. Die Montage selbst dauert bei einem üblichen Einfamilienhaus einen Tag. Bis der Zweirichtungszähler gewechselt ist, können danach noch einige Wochen vergehen – dafür ist der Messstellenbetreiber zuständig, nicht wir. Ausführlich steht das im Beitrag Wie lange dauert es bis zur fertigen PV-Anlage?

In aller Regel nicht. Wir bestimmen Ihr Dach mit zentimetergenauen Luftbildern und Vermessungswerkzeugen und ergänzen das durch Ihr Foto vom Zählerschrank. Das ist die genaueste Methode, die es dafür gibt – genauer, als jemand vom Boden aus messen könnte. Ist ein Dach stark verwinkelt, fliegen wir es zusätzlich mit einer Drohne ab. Auch das kostet Sie nichts.

Was in Ihrem Angebot steht, gilt. Wenn wir bei der Planung etwas übersehen haben, ist das unser Fehler und nicht Ihr Kostenrisiko. Die Punkte, die den Preis wirklich beeinflussen können – ein fehlendes Leerrohr oder ein zu alter Zählerschrank – klären wir vorher im Telefonat und rechnen sie ins Angebot ein. Sie entscheiden also mit der Zahl vor Augen, nicht ohne sie.

Weil nicht jedes Haus eines hat. Wo bereits ein Leerrohr vom Dachboden zum Technikraum liegt, ziehen wir das Kabel einfach ein – das ist im Preis enthalten. Wo keines liegt, muss es verlegt werden, und das ist echte Arbeit. Der laufende Meter kostet 19 €. Wir sagen Ihnen das im ersten Telefonat und nicht auf der Schlussrechnung.

Nein. Anmeldung beim Netzbetreiber vor der Errichtung, Fertigmeldung nach der Montage, Eintrag im Marktstammdatenregister, Einspeisevertrag und die Terminierung des Zählerwechsels übernehmen wir. Sie unterschreiben dafür eine Vollmacht. Was bei Ihnen bleibt, ist die einmalige Meldung ans Finanzamt.

Morgens ja, damit wir an Zählerschrank und Technikraum kommen, und am späten Nachmittag zur Übergabe und Einweisung. Dazwischen können Sie Ihrem Tag nachgehen.

Technisch am Montagetag. Sobald die Anlage angeschlossen und geprüft ist, produziert sie Strom, den Sie selbst verbrauchen. Ins Netz einspeisen dürfen Sie erst, wenn der Zweirichtungszähler eingebaut ist. Wichtig für den Vergütungssatz: Maßgeblich ist die technische Inbetriebnahme, nicht der Zählerwechsel.

Das sehen wir meist schon auf Ihrem Foto. Ältere Zählerschränke genießen zwar Bestandsschutz, der aber bei einer wesentlichen Änderung der Anlage entfallen kann. Wenn ein Umbau nötig ist, steht das mit Preis in Ihrem Angebot – und Sie entscheiden, bevor irgendetwas bestellt ist. Mehr dazu steht auf der Seite Was im Preis enthalten ist.

Der erste Schritt

Fangen Sie mit der Zahl an

Bevor Sie mit uns telefonieren, dürfen Sie ruhig wissen, worüber wir reden. Sechs kurze Fragen, dann steht der Richtpreis auf dem Bildschirm – ohne Kontaktdaten und ohne Anruf hinterher. So arbeiten wir in Heilbronn und im Umkreis von rund 40 Kilometern.

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