Angebot bekommen – und keiner kann es einordnen
„Multi-Split Klimaanlage – Preis zu hoch?“
Klimaanlage im Raum Heilbronn
Split-Klimaanlage in Heilbronn und Leingarten einbauen lassen, aus einer Hand: Raum, Aufstellort und Leitungsweg geplant, Kernbohrung, Kältemittelleitungen, eigener Stromkreis, Inbetriebnahme – und die Wand wieder zu. Ein Ansprechpartner für alles.
Nachbar im Blick? Wie laut das Außengerät sein darf. R-32 oder R-290? Was 2029 bedeutet.
Auf einen Blick
Das Wichtigste in sechs Sätzen – alles Weitere steht darunter und in den häufigen Fragen.
Was Hausbesitzer vorher umtreibt
In Bauforen lesen sich die Fragen ähnlich: Ist das Angebot zu teuer, was haben andere bezahlt, reicht das Budget fürs Dachgeschoss, darf ich R-32 überhaupt noch kaufen?
Hinter den Fragen steckt oft dasselbe: Niemand hat Raum, Aufstellort, Leitungsweg und Stromkreis als Ganzes geplant – und der Preis ist nicht einzuordnen.
„Multi-Split Klimaanlage – Preis zu hoch?“
„Welche Klimaanlage für Dachgeschoss bei geringem Budget?“
„Was habt ihr für die Klimaanlage nachträglich bezahlt?“
„Ist R32 wirklich so schlimm?“
Und dann der Nachbar
Die Sorge: Das Außengerät brummt nachts – beim Nachbarn. Niemand hat Aufstellort, Leitungsweg und Stromkreis als Ganzes geplant. Bei uns macht das ein Ansprechpartner – von der ersten Planung bis zur Einweisung am Gerät.
So gehen wir vorDie Lösung
Sechs Schritte hängen an einer Kältemittelleitung – bei uns ein Auftrag, ein Angebot, ein Ansprechpartner.
Fertig: geplant, gebohrt, angeschlossen, geprüft – und die Wand wieder zu.
Kein Leerlauf zwischen den Gewerken
Wer nur ein Gerät aufhängt, hinterlässt die Fragen, wer die Kernbohrung abdichtet, wer den Stromkreis legt und wer den Leitungskanal streicht. Bei uns steht alles in einem Angebot, und ein Ansprechpartner bleibt bis zum letzten Anstrich.
Im selben Haus, ein Ansprechpartner: Wer kühlen, heizen und Solarstrom nutzen will, braucht jemanden, der alle drei kennt – und einen Stromkreis, der passt.
Welcher Raum?
Schlafzimmer, Dachgeschoss, Homeoffice oder gleich mehrere Räume – tippen Sie an, worum es bei Ihnen geht. Wir sagen in zwei Sätzen, welche Split-Anlage passt.
Tippen Sie den Raum an – wir antworten in zwei Sätzen.
Single-Split, nachts auf kleiner Stufe. Ein Innengerät für den einen Raum, der nachts nicht zur Ruhe kommt – so gesetzt, dass der Luftstrom an der Decke entlangläuft und nicht aufs Bett zielt. Das Außengerät planen wir mit Blick auf das Nachbarfenster, denn nachts gelten dort Richtwerte.
Single-Split zuerst – für den Raum, der am heißesten wird. Unter dem Dach sammelt sich die Wärme; ein Gerät für den Schlaf- oder Arbeitsraum dort bringt am meisten. Das Außengerät kommt auf Wandkonsole, Flachdach oder Boden – braucht es Hubsteiger oder Gerüst, steht das als Posten im Angebot.
Single-Split, tagsüber leise. Ein Raum, in dem Sie den ganzen Tag sitzen, und ein Gerät, dessen Inverter die Leistung regelt, statt an- und auszugehen. Es läuft, wenn die Sonne scheint – und der Stromkreis dafür wird gleich mitgeplant.
Multi-Split – oder zwei Single-Split-Anlagen. Ein Außengerät versorgt mehrere Innengeräte; das spart Platz an der Fassade, bindet aber alle Räume an ein Gerät. Liegen die Räume weit auseinander, haben zwei Single-Split-Anlagen die kürzeren Leitungswege – das zeigt die Planung.
Die ausführlichen Antworten stehen in den häufigen Fragen. Merksatz: Ein Raum, ein Innengerät. Mehrere Räume: ein Außengerät für alle – oder zwei Anlagen mit kurzen Wegen.
Preis
Stand: Oktober 2026
Eine Klimaanlage mit Einbau hat im Raum Heilbronn keinen Pauschalpreis: Den Preis bestimmen die Zahl der Innengeräte, die Länge der Leitungen, Kernbohrungen und Wandaufbau, die Aufstellung des Außengeräts, ob eine Kondensatpumpe nötig ist, der eigene Stromkreis, Leitungskanal und Schallschutz. Nach der Planung bekommen Sie ein Angebot, in dem alle diese Posten von Anfang an stehen.
Was den Preis bestimmt
Eine neutrale Marktstatistik für Split-Anlagen mit Montage haben wir nicht gefunden; Zahlen aus Foren liegen weit auseinander. Deshalb nennen wir keine Spanne, sondern sagen, wovon der Preis abhängt:
Alle Posten stehen von Anfang an im Angebot. Was bei der Kernbohrung in der Wand zum Vorschein kommt, besprechen wir mit Ihnen, bevor es weitergeht.
Klimaanlage anfragenSteuerbonus nach § 35a EStG20 %der Arbeitskosten – bis zu 1.200 € im Jahr weniger Einkommensteuer
Voraussetzung: eine Rechnung, auf der Arbeit und Material getrennt stehen, und Überweisung statt Barzahlung. Nicht im Neubau und nicht neben öffentlicher Förderung mit zinsverbilligtem Darlehen oder steuerfreiem Zuschuss.
Quelle: § 35a EStG, Stand Oktober 2026, ohne Gewähr – verbindlich ist das Finanzamt.
Vollständiges Angebot
Was nach dem Gerät kommt – Konsole, Kernbohrung, Kondensat, Stromkreis, Inbetriebnahme – gehört zur Anlage dazu. Bei uns steht es von Anfang an im Angebot.
Lärm
Stand: Oktober 2026
Wie laut eine Klimaanlage sein darf, regelt nachts (22 bis 6 Uhr) die TA Lärm mit Richtwerten, gemessen 0,5 m vor dem geöffneten Fenster des Nachbarn: 35 dB(A) im reinen Wohngebiet, 40 dB(A) im allgemeinen Wohngebiet, 45 dB(A) im Misch- und Dorfgebiet. Deshalb planen wir Aufstellort und Nachtbetrieb zuerst – so, dass die Richtwerte eingehalten werden können.
Beim Scrollen wächst der Abstand
Links in der Skizze Ihr Haus mit dem Außengerät, rechts das Fenster des Nachbarn. Je weiter das Gerät vom Fenster steht, desto weniger kommt dort an – und nachts zählt, was 0,5 m vor dem geöffneten Fenster gemessen wird.
Aufstellort und Nachtbetrieb planen wir zuerst. Welche Seite des Hauses, Wandkonsole oder Boden, kleine Stufe in der Nacht, bei Bedarf Schallschutz – so, dass die Richtwerte eingehalten werden können.
Richtwerte nach der TA Lärm für die Nachtzeit (22 bis 6 Uhr), Messort 0,5 m vor dem geöffneten Fenster des Nachbarn, Stand Oktober 2026. Die Faustregel „doppelter Abstand, rund 6 dB leiser“ gilt für eine einzelne Schallquelle im Freien. Wie laut Ihr Gerät ist, steht in seinem Datenblatt.
Was Sie wissen wollen
Wischen Sie durch – jede Karte nennt die Sorge und die Antwort.
Die Sorge: Ein Kasten an der Fassade – und der Nachbar schaut direkt darauf.
Die Antwort: Wandkonsole, Sockel am Boden oder Flachdach – dorthin, wo die Leitungen kurz bleiben und das Nachbarfenster weit weg ist. Braucht es Hubsteiger oder Gerüst, steht das als Posten im Angebot – nicht als Überraschung.
Die Sorge: Beim Kühlen entsteht Wasser – tropft das irgendwann aus der Wand?
Die Antwort: Kondensat braucht Gefälle oder eine Pumpe. Liegt der Ablauf tiefer als das Innengerät, läuft es von selbst nach außen; geht das nicht, hebt eine kleine Pumpe das Wasser an – geplant, bevor gebohrt wird.
Die Sorge: Zugluft, Erkältung, trockene Luft – ist das Schlafzimmer dann noch gemütlich?
Die Antwort: Das Innengerät sitzt so, dass der Luftstrom an der Decke entlangläuft und nicht aufs Bett zielt; nachts läuft es auf kleiner Stufe. Wer die Luft als zu trocken empfindet, stellt ein paar Grad wärmer ein statt auf die kälteste Stufe.
Die Sorge: Eine Bohrung durch die Außenwand – und dann zieht es, oder Wasser kommt herein?
Die Antwort: Ein Durchbruch für Kältemittelleitung, Kondensat und Strom, mit leichtem Gefälle nach außen und rundum abgedichtet. Was in der Wand zum Vorschein kommt, besprechen wir mit Ihnen, bevor es weitergeht.
Die Sorge: Ein Schlauchpaket an der Fassade und ein Kanal quer durchs Zimmer.
Die Antwort: Der Leitungsweg wird geplant wie der Aufstellort: so kurz und so unauffällig wie möglich, innen im Kanal, der gestrichen wird wie die Wand. Leitungskanal und Maler stehen im Angebot – ein Ansprechpartner bis zum letzten Anstrich.
Karte 1 von 5 · Außengerät
Wohnung
Stand: Oktober 2026
Ein Außengerät an der Fassade mit Kernbohrung ist eine bauliche Veränderung und braucht einen Beschluss der Eigentümerversammlung (§ 20 WEG). Den Beschluss holen Sie als Eigentümer ein – am besten mit einem klaren Vorschlag, wo Außengerät und Leitungen hin sollen. Unsere Planung richtet sich nach dem, was beschlossen wird.
Als Mieter brauchen Sie die schriftliche Erlaubnis des Vermieters, bevor ein Außengerät an die Fassade kommt und die Außenwand durchbohrt wird. Klären Sie mit ihm auch, ob die Anlage beim Auszug bleibt oder zurückgebaut wird – und lassen Sie Aufstellort und Leitungsweg in die Erlaubnis schreiben.
Und die Genehmigung? Ob etwas zu beachten ist, hängt vom Haus ab – Bebauungsplan, Denkmalschutz, Eigentümergemeinschaft oder Vermieter. Unabhängig davon gilt der Lärmschutz zum Nachbarn.
Kältemittel
Stand: Oktober 2026
Neue Split-Klimageräte bis 12 kW mit Kältemitteln wie R-32 dürfen nach der EU-F-Gase-Verordnung ab 2029 nicht mehr verkauft werden. Eingebaute Geräte laufen weiter und dürfen gewartet werden. Geräte mit R-290 (Propan) sind nicht betroffen. Kleine Single-Split-Geräte mit R-410A dürfen schon seit 2025 nicht mehr neu verkauft werden. Wer heute eine Anlage einbauen lässt, darf sie also behalten und weiter betreiben.
Eingebaut läuft weiter. Ihr Gerät darf betrieben und gewartet werden – mit R-32 wie mit R-290.
Neue Split-Geräte bis 12 kW mit R-32 dürfen ab 2029 nicht mehr verkauft werden – bis dahin sind sie erhältlich. Eingebaute Geräte laufen weiter und dürfen gewartet werden; niemand muss ein Gerät ausbauen. „Ist R32 wirklich so schlimm?“ – für ein Gerät, das heute eingebaut wird, ändert sich nichts.
R-290 ist Propan und von der Verordnung nicht betroffen – Geräte damit dürfen auch nach 2029 neu verkauft werden. R-290 ist brennbar; für die Aufstellung von Innen- und Außengerät gelten deshalb strengere Regeln, die in die Planung einfließen. Pauschal besser ist keines von beiden.
Wer darf einbauen? Am Kältekreis dürfen nach EU-Recht nur zertifizierte Fachkräfte arbeiten – das gilt für das Verbinden der Kältemittelleitungen, das Befüllen und die Dichtheitsprüfung. Mehr dazu in den häufigen Fragen.
Im Winter
Heizen mit der Klimaanlage funktioniert, weil eine Split-Klimaanlage technisch eine Luft-Luft-Wärmepumpe ist: Sie kehrt den Kreislauf um und bringt Wärme in den Raum. Sinnvoll ist das für einzelne Räume und die Übergangszeit – das Homeoffice am Morgen, ein selten genutztes Zimmer. Die Heizung im ganzen Haus ersetzt sie nicht; dafür gibt es die Wärmepumpe mit Heizkörpern oder Fußbodenheizung.
Eine Split-Anlage heizt den Raum, in dem ihr Innengerät hängt – ohne Heizkörper. Für die Übergangszeit und selten genutzte Räume ist das sinnvoll; die Heizung im ganzen Haus ersetzt sie nicht. Dafür: Wärmepumpe fürs ganze Haus planen lassen.
„Splitklima mit Überschuss-Strom aus PV“ – die Forenfrage hat einen wahren Kern: Gekühlt wird, wenn die Sonne scheint, also dann, wenn eine Solaranlage am meisten liefert. Der Inverter regelt die Leistung herunter, statt an- und auszugehen. Photovoltaik-Anlage planen lassen.
Ein Gerät nur zum Kühlen wird nicht gefördert. Als Heizung kann eine Luft-Luft-Wärmepumpe unter Bedingungen förderfähig sein. Was in jedem Fall bleibt: der Steuerbonus nach § 35a EStG – 20 Prozent der Arbeitskosten, höchstens 1.200 Euro im Jahr. Zum Rechenbeispiel.
Zum Einordnen
Monoblock und mobile Klimageräte stehen im Raum und führen die warme Luft über einen Schlauch zum Fenster ab. Sie brauchen keine Kernbohrung, kühlen aber je Kilowattstunde Strom weniger als eine Split-Anlage.
Split heißt: Innengerät und Außengerät, verbunden durch Kältemittelleitung, Kondensatablauf und Stromleitung – die Wärme geht draußen weg, der Raum bleibt geschlossen. Der Inverter regelt die Leistung nach Bedarf. Wir bauen Split-Klimaanlagen ein; mobile Geräte erklären wir hier nur.
Ablauf
An jeder Station derselbe Ansprechpartner – von der ersten Frage bis zur ersten kühlen Nacht.
Sie rufen an oder schicken das Formular – wir rufen Sie innerhalb von 24 Stunden an (werktags).
am TelefonWelcher Raum, Haus oder Wohnung, Eigentum oder Miete, gibt es schon Solarstrom – und was gesetzlich gilt.
in Leingarten oder am TelefonRaum, Aufstellort, Leitungsweg, Lärm zum Nachbarn, Stromkreis – erst planen, dann bohren.
Raum, Außengerät, LeitungswegGeräte, Konsole, Leitungen, Kernbohrung, Kondensat, Stromkreis, Inbetriebnahme – alle Posten drin.
schriftlich, mit allen PostenKernbohrung, Kältemittelleitungen, Kondensatablauf, Konsole, Stromkreis – und die Wand wieder zu.
an Ihrem HausDichtheitsprüfung, erste Kühlung, Einweisung in Bedienung und Filterpflege – dann ist Ruhe unterm Dach.
mit Dichtheitsprüfung„Kühlen kann jedes Gerät. Leise für den Nachbarn und dicht in der Wand – das ist Planung.“
Marvin Schönwald ist Ihr Ansprechpartner – von der ersten Frage bis zur Einweisung am Gerät. Eine Nummer, ein Name, ein Angebot.
Den Betrieb gibt es seit 1972, heute in dritter Generation. Wer hier eine Anlage einbauen lässt, erreicht auch dann noch jemanden, wenn Jahre später ein zweiter Raum dazukommen soll oder die Wärmepumpe geplant wird.
Wir rufen Sie innerhalb von 24 Stunden an (werktags).
Unser Versprechen
Uns gibt es auch in 20 Jahren noch.
Ein Außengerät an der Fassade und eine Leitung in der Wand bleiben lange – und eine Gewährleistung ist nur so viel wert wie der Betrieb, der sie einlöst. Wir leben von vielen Gewerken unter einem Dach: schwächelt eines, trägt uns der Rest.
Häufige Fragen
Stand: Oktober 2026
Eine ehrliche Pauschale gibt es nicht, und eine neutrale Marktstatistik für Klimaanlagen mit Montage haben wir nicht gefunden – Zahlen aus Foren liegen weit auseinander. Den Preis bestimmen die Zahl der Innengeräte, die Leitungslänge, Kernbohrungen und Wandaufbau, die Aufstellung des Außengeräts (Wandkonsole, Boden, Flachdach, Hubsteiger oder Gerüst), eine Kondensatpumpe, der eigene Stromkreis, Leitungskanal und Schallschutz. Nach der Planung bekommen Sie ein Angebot, in dem alle diese Posten stehen.
Das hängt von den Räumen ab. Single-Split heißt: ein Innengerät, ein Außengerät – für den einen Raum, der im Sommer nicht zur Ruhe kommt. Multi-Split heißt: ein Außengerät versorgt mehrere Innengeräte in mehreren Räumen – weniger Technik an der Fassade, aber alle Räume hängen an einem Gerät. Liegen die Räume weit auseinander, können zwei Single-Split-Anlagen die kürzeren Leitungswege haben. Was bei Ihnen passt, zeigt die Planung; beides bauen wir ein.
Nachts (22 bis 6 Uhr) gelten nach der TA Lärm Richtwerte, gemessen 0,5 m vor dem geöffneten Fenster des Nachbarn: 35 dB(A) im reinen Wohngebiet, 40 dB(A) im allgemeinen Wohngebiet, 45 dB(A) im Misch- und Dorfgebiet. Faustregel: doppelter Abstand, rund 6 dB leiser. Deshalb planen wir Aufstellort und Nachtbetrieb zuerst – so, dass die Richtwerte eingehalten werden können. Wie laut Ihr Gerät ist, steht in seinem Datenblatt. Stand Oktober 2026.
Eine allgemeine Antwort gibt es nicht. Ob etwas zu beachten ist, hängt vom Haus ab – Bebauungsplan, Denkmalschutz, Eigentümergemeinschaft oder Vermieter. Unabhängig davon gilt der Lärmschutz zum Nachbarn: Nachts dürfen am geöffneten Nachbarfenster je nach Gebiet 35, 40 oder 45 dB(A) nicht überschritten werden. Deshalb beginnt unsere Planung mit dem Aufstellort – und Sie klären parallel, ob Ihr Haus unter eine der genannten Regeln fällt.
Ein Außengerät an der Fassade mit Kernbohrung ist eine bauliche Veränderung und braucht einen Beschluss der Eigentümerversammlung (§ 20 WEG). Den Beschluss holen Sie als Eigentümer ein – am besten mit einem klaren Vorschlag, wo Außengerät und Leitungen hin sollen. Unsere Planung richtet sich nach dem, was beschlossen wird. Unabhängig davon gilt der Lärmschutz zu den Nachbarn.
Nur mit schriftlicher Erlaubnis des Vermieters. Ein Außengerät an der Fassade und eine Kernbohrung durch die Außenwand verändern das Gebäude – darüber entscheidet der Eigentümer. Klären Sie mit dem Vermieter auch, ob die Anlage beim Auszug bleibt oder zurückgebaut wird, und lassen Sie Aufstellort und Leitungsweg in die Erlaubnis schreiben. Liegt sie vor, planen und bauen wir die Anlage wie beim Eigentümer.
Ja. Neue Split-Klimageräte bis 12 kW mit Kältemitteln wie R-32 dürfen nach der EU-F-Gase-Verordnung ab 2029 nicht mehr verkauft werden – bis dahin sind sie erhältlich, und eingebaute Geräte laufen weiter und dürfen gewartet werden. Wer heute ein Gerät mit R-32 einbauen lässt, muss es also nicht ausbauen. Die Alternative ist R-290 (Propan), das von der Verordnung nicht betroffen ist. Stand Oktober 2026.
R-290 ist Propan – ein Kältemittel, das die EU-F-Gase-Verordnung nicht einschränkt; Geräte damit dürfen auch nach 2029 neu verkauft werden. R-290 ist brennbar, deshalb gelten für die Aufstellung von Innen- und Außengerät strengere Regeln, die in die Planung einfließen. Pauschal besser ist keines von beiden: Beide sind heute erhältlich. Welches Gerät zu Ihrem Raum und Ihrem Haus passt, zeigt die Planung.
Am Kältekreis dürfen nach EU-Recht nur zertifizierte Fachkräfte arbeiten – das betrifft das Verbinden der Kältemittelleitungen, das Befüllen und die Dichtheitsprüfung. Wer ein Gerät selbst kauft und aufhängt, braucht an dieser Stelle trotzdem einen Betrieb mit Zertifikat; dazu kommen Kernbohrung, Kondensatablauf und der eigene Stromkreis. Bei uns kommen Planung, Kernbohrung, Leitungen, Stromkreis und Inbetriebnahme aus einer Hand – mit Dichtheitsprüfung und Einweisung.
Ja. Eine Split-Klimaanlage ist technisch eine Luft-Luft-Wärmepumpe: Sie kann den Kreislauf umkehren und Wärme in den Raum bringen – sinnvoll für einzelne Räume und die Übergangszeit, etwa das Homeoffice am Morgen oder ein selten genutztes Zimmer. Die Heizung im ganzen Haus ersetzt sie nicht; dafür ist eine Wärmepumpe mit Heizkörpern oder Fußbodenheizung gedacht – mehr dazu auf unserer Seite zu Heizung und Wärmepumpe.
Nein. Sie heizt den Raum, in dem ihr Innengerät hängt – nicht das ganze Haus und nicht das Warmwasser. Für einzelne Räume und die Übergangszeit ist das praktisch. Wer das ganze Haus mit Wärme aus der Luft versorgen will, braucht eine Luft-Wasser-Wärmepumpe, die Heizkörper oder Fußbodenheizung versorgt. Beides planen wir – im selben Haus mit einem Ansprechpartner.
Das hängt von Raum, Dämmung, Wunschtemperatur und Laufzeit ab – eine Zahl ohne Planung wäre geraten. Was hilft: Der Inverter regelt die Leistung herunter, statt das Gerät an- und auszuschalten, nachts läuft es auf kleiner Stufe, und gekühlt wird, wenn die Sonne scheint – also dann, wenn eine Photovoltaik-Anlage am meisten liefert. Mit eigenem Solarstrom läuft die Anlage tagsüber mit Strom vom Dach.
Ein Monoblock oder mobiles Klimagerät steht im Raum und führt die warme Luft über einen Schlauch zum Fenster ab; es braucht keine Kernbohrung, kühlt aber je Kilowattstunde Strom weniger als eine Split-Anlage. Eine Split-Klimaanlage besteht aus Innengerät und Außengerät, verbunden durch Kältemittelleitung, Kondensatablauf und Stromleitung; die Wärme geht draußen weg, der Raum bleibt geschlossen. Wir bauen Split-Anlagen ein; mobile Geräte erklären wir hier nur.
Beim Kühlen kondensiert Feuchtigkeit am Innengerät, und dieses Wasser muss weg. Kondensat braucht Gefälle oder eine Pumpe: Liegt der Ablauf tiefer als das Innengerät, läuft das Wasser von selbst durch die Wand nach außen oder in einen Abwasseranschluss. Geht das nicht, hebt eine kleine Kondensatpumpe das Wasser an – sie steht dann als eigener Posten im Angebot. Wohin das Wasser läuft, legen wir in der Planung fest.
Dorthin, wo es den Nachbarn am wenigsten stört und die Leitungen kurz bleiben: an die Wand auf eine Konsole, auf einen Sockel am Boden oder auf das Flachdach. Wir prüfen den Abstand zum Nachbarfenster (nachts gelten dort Richtwerte), den Weg für Kältemittelleitung, Kondensat und Strom und ob Hubsteiger oder Gerüst nötig sind. In der Eigentumswohnung entscheidet die Eigentümerversammlung mit, zur Miete der Vermieter.
Das lässt sich planen. Das Innengerät sitzt so, dass der Luftstrom an der Decke entlangläuft und nicht auf Bett, Sofa oder Schreibtisch zielt; nachts läuft es auf kleiner Stufe. Dass die Luft beim Kühlen trockener wird, liegt an der Technik: Feuchtigkeit kondensiert am Innengerät und läuft als Kondensat ab. Wer das als unangenehm empfindet, stellt die Temperatur ein paar Grad höher ein statt auf die kälteste Stufe.
Ein Gerät nur zum Kühlen wird nicht gefördert. Als Heizung kann eine Luft-Luft-Wärmepumpe unter Bedingungen förderfähig sein – ob und wie, hängt von Anlage und Programm ab. Was in jedem Fall bleibt: der Steuerbonus nach § 35a EStG – 20 Prozent der Arbeitskosten, höchstens 1.200 Euro im Jahr, bei Rechnung und Überweisung. Stand Oktober 2026.
Ja, einen Teil der Arbeitskosten: Nach § 35a EStG ermäßigt sich die Einkommensteuer um 20 Prozent der Arbeitskosten für Handwerkerleistungen, höchstens 1.200 Euro im Jahr. Dafür brauchen Sie eine Rechnung, auf der Arbeit und Material getrennt ausgewiesen sind, und müssen überweisen. Das gilt nicht neben öffentlicher Förderung mit zinsverbilligtem Darlehen oder steuerfreiem Zuschuss und nicht im Neubau. Stand Oktober 2026, ohne Gewähr.
Hersteller empfehlen eine regelmäßige Wartung – die Filter des Innengeräts reinigen Sie selbst, nach der Anleitung des Herstellers; wie das geht, zeigen wir Ihnen bei der Einweisung. Bei der Inbetriebnahme wird die Anlage auf Dichtheit geprüft, und Sie bekommen eine Einweisung in Bedienung und Filterpflege. Eingebaute Geräte dürfen auch nach 2029 weiter betrieben und gewartet werden, unabhängig vom Kältemittel.
Vor der Hitze. Wer im Hochsommer anfragt, fragt zusammen mit allen anderen – planen Sie lieber, solange es draußen noch kühl ist. Dann sind Raum, Aufstellort und Leitungsweg entschieden, bevor die erste heiße Nacht kommt. Zeiten nennen wir keine, weil sie von Gerät und Haus abhängen; was wir zusagen, ist der Rückruf innerhalb von 24 Stunden (werktags).
Sie rufen an oder schicken das Formular, wir rufen Sie innerhalb von 24 Stunden an (werktags). Dann Beratung am Telefon oder im Beratungsbüro in Leingarten, Planung von Raum, Aufstellort, Leitungsweg, Lärm und Stromkreis, ein Angebot mit allen Posten, die Montage – Kernbohrung, Leitungen, Konsole, Stromkreis, Wand zu – und zum Schluss die Inbetriebnahme mit Dichtheitsprüfung und Einweisung. Ein Ansprechpartner an jeder Station.
Eine Split-Klimaanlage mit einem Innengerät im Raum, der am heißesten wird – bei knappem Budget zuerst nur dieser Raum. Unter dem Dach sammelt sich die Wärme, deshalb bringt dort das erste Gerät am meisten. Zu planen sind der Weg für Kältemittelleitung und Kondensat, der Platz für das Außengerät (Wandkonsole, Flachdach oder Boden) und ob Hubsteiger oder Gerüst nötig sind – das steht dann als Posten im Angebot. Ein zweiter Raum kommt später mit einer zweiten Anlage dazu, oder Sie planen von Anfang an Multi-Split.
Bei uns ja: Die Anlage bekommt einen eigenen Stromkreis aus dem Verteiler – mit eigener Sicherung und, nach heutiger Norm, mit FI-Schutzschalter. Der Stromkreis steht als eigener Posten im Angebot, und die Leitung dafür planen wir mit dem Leitungsweg der Anlage. Wer ohnehin die Elektrik erneuert oder einen neuen Zählerschrank braucht, bekommt beides aus einer Hand – mehr dazu auf unserer Elektro-Seite.
Fünf Jahre nach Gesetz für Arbeiten am Bauwerk – Kernbohrung, Leitungen, Anschlüsse, Wand. Weil ein Außengerät an der Fassade und eine Leitung in der Wand lange bleiben, zählt, wer in Jahr vier noch erreichbar ist. Und weil eine Gewährleistung nur so viel wert ist wie der Betrieb, der sie einlöst: Uns gibt es seit 1972, heute in dritter Generation – und auch in 20 Jahren noch.
Jetzt sind Sie dran
Wir rufen Sie innerhalb von 24 Stunden an (werktags) und klären das Wichtigste am Telefon: welcher Raum, Haus oder Wohnung, wo das Außengerät hin könnte – unverbindlich.
Sie möchten lieber gleich mit uns sprechen? Mo–Fr 9–17 Uhr:
07131 7485414Beratungsbüro: Benzstraße 35, 74211 Leingarten · Mo–Fr 9–17 Uhr
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