Die Rohre sind 50 Jahre alt – wie lange noch?
„Ich warte, bis es tropft.“
Sanitär im Raum Heilbronn
Sanitär in Heilbronn und Leingarten, aus einer Hand: Wasserleitungen erneuern, Warmwasser und Zirkulation, Abwasser und Rückstauschutz – geplant, eingebaut, mit Druckprobe geprüft und die Wand wieder zu. Ein Ansprechpartner für alles.
Alte Rohre? Was in Ihrer Wand steckt. Keller nass? Zum Rückstauschutz.
Im Notfall zählt die Reihenfolge. Für die Reparatur danach – neue Leitung oder Rückstauschutz – rufen wir Sie innerhalb von 24 Stunden an (werktags). Reparatur anfragen07131 7485414
Auf einen Blick
Das Wichtigste in sechs Sätzen – alles Weitere steht darunter und in den häufigen Fragen.
Was Altbau-Besitzer umtreibt
In Bauforen stehen immer dieselben Geschichten: braunes Wasser nach dem Urlaub, zehn Anfragen und eine Antwort, Angebote, die um das Zehnfache auseinanderliegen.
Der Fehler sitzt fast immer vor dem ersten Handgriff – niemand hat das Haus als Ganzes angesehen.
„Ich warte, bis es tropft.“
„Zehn Anfragen geschickt, eine Antwort bekommen. Bin ich ein Einzelfall?“
„Google nennt eine Zahl, der Handwerker das Zehnfache.“
„Dann müssen alle Wände auf – und das Bad gleich mit.“
Und dann noch der Keller
Beim letzten Gewitter stand das Wasser im Keller, und die Versicherung fragt nach dem Rückstauschutz. Niemand hat Leitungen, Warmwasser und Abwasser als Ganzes geplant. Bei uns macht das ein Ansprechpartner – und er bleibt bis zur Druckprobe.
So gehen wir vorDie Lösung
Sechs Schritte hängen an einer Leitung – bei uns ein Auftrag, ein Angebot, ein Ansprechpartner.
Fertig: dicht, verputzt, gestrichen – als wäre nie etwas gewesen.
Kein Leerlauf zwischen den Gewerken
Wer nur das Rohr tauscht, hinterlässt offene Wände, fehlende Fliesen und drei weitere Telefonnummern. Bei uns steht alles in einem Angebot, und ein Ansprechpartner bleibt bis zum letzten Anstrich.
Was in Ihrer Wand steckt
Blei, Stahl, Kupfer oder Kunststoff – tippen Sie an, was bei Ihnen verbaut ist. Wir sagen in zwei Sätzen, was damit zu tun ist. Stand Oktober 2026.
Tippen Sie ein Material an – wir antworten in zwei Sätzen.
Muss raus. Seit dem 12. Januar 2026 müssen Bleileitungen entfernt oder stillgelegt sein (§ 17 Trinkwasserverordnung); für selbst genutzte Häuser kann das Gesundheitsamt die Frist bis 2036 verlängern, wenn keine Gesundheitsgefahr besteht. Wir legen die Leitung still und verlegen neu.
Prüfen. Verzinkter Stahl ist nicht verboten, rostet aber von innen zu: Nach Jahrzehnten bleibt vom Querschnitt oft nur ein Teil, braunes Wasser und ein schwacher Strahl sind die Vorboten. Dann Strang für Strang erneuern – bevor es tropft.
Darf bleiben. Kupferleitungen bleiben dicht, solange nichts tropft oder an den Verbindungen grün ausblüht – dann prüfen lassen. Eine Regel beim Mischen: In Fließrichtung gehört Kupfer nie vor verzinkten Stahl.
Bleibt. Kunststoff- und Mehrschichtverbundrohre rosten nicht und wachsen nicht zu – das Material, das wir beim Leitungstausch einbauen, wo es passt. Prüfen lassen nur bei Druckverlust oder feuchten Stellen.
Ein Blick in den Keller genügt. Graue, raue Rohre mit Gewindeverbindungen: verzinkter Stahl. Rötliche, glatte Rohre: Kupfer. Mattweiße oder graue Rohre mit Klemmverbindern: Kunststoff. Weiches, dunkelgraues Metall, das sich mit dem Fingernagel ritzen lässt: Blei – dann sprechen Sie uns an.
Die ausführlichen Antworten stehen in den häufigen Fragen. Laien-Satz zum Merken: Blei muss raus. Stahl darf bleiben – bis er rostet.
Scrollen Sie weiter – links passiert, was in einem verzinkten Stahlrohr über Jahrzehnte passiert. Rechts die neue Leitung.
| Material | So erkennen Sie es | Was gilt | Urteil |
|---|---|---|---|
| Blei | weiches, dunkelgraues Metall, lässt sich mit dem Fingernagel ritzen | seit 12.01.2026 entfernen oder stilllegen (§ 17 TrinkwV); selbst genutzte Häuser: Frist bis 2036 verlängerbar | muss raus |
| Verzinkter Stahl | graue, raue Rohre mit Gewindeverbindungen | nicht verboten; rostet nach Jahrzehnten von innen zu, Lochfraß möglich | prüfen |
| Kupfer | rötliche, glatte Rohre, gelötet oder gepresst | bleibt, solange dicht; in Fließrichtung nie vor verzinktem Stahl | darf bleiben |
| Kunststoff / Mehrschichtverbund | mattweiße oder graue Rohre mit Klemm- oder Pressverbindern | rostet nicht, wächst nicht zu | bleibt |
Leitungstausch
Stand: Oktober 2026
Wasserleitungen im Altbau erneuern wir Strang für Strang: Ein Leitungsstrang wird stillgelegt, neu verlegt, mit Druckprobe geprüft und wieder angeschlossen, bevor der nächste folgt – so bleibt das Haus bewohnbar. Wo der Weg es zulässt, laufen neue Leitungen in Vorwand oder Keller statt im Wandschlitz. Wände schließen, Fliesen und Maler stehen mit im Angebot.
Was den Preis bestimmt
Eine belastbare Marktstatistik für den Leitungstausch haben wir nicht gefunden; deshalb nennen wir keine Spanne, sondern sagen, wovon der Preis abhängt:
Alle Posten stehen von Anfang an im Angebot. Was hinter der Wand zum Vorschein kommt, besprechen wir mit Ihnen, bevor es weitergeht.
Leitungstausch anfragenSteuerbonus nach § 35a EStG20 %der Arbeitskosten – bis zu 1.200 € im Jahr weniger Einkommensteuer
Voraussetzung: eine Rechnung, auf der Arbeit und Material getrennt stehen, und Überweisung statt Barzahlung. Nicht im Neubau und nicht für öffentlich geförderte Maßnahmen mit zinsverbilligtem Darlehen oder steuerfreiem Zuschuss.
Quelle: § 35a EStG, Stand Oktober 2026, ohne Gewähr – verbindlich ist das Finanzamt.
Vollständiges Angebot
Was nach dem Rohr kommt – Wandschluss, Fliesen, Maler – gehört zum Leitungstausch dazu. Bei uns steht es von Anfang an im Angebot.
Was Sie wissen wollen
Wischen Sie durch – jede Karte nennt die Sorge und die Antwort.
Die Sorge: Nach dem Urlaub kam braunes Wasser aus der Leitung – ist das schlimm?
Die Antwort: Kurz laufen lassen, dann wird es klar. Kommt es regelmäßig wieder, löst sich Rost aus verzinktem Stahl – dann die Leitung prüfen lassen, bevor sie undicht wird.
Die Sorge: Oben im Bad kommt kaum noch Wasser an. Wird es nach dem Tausch wirklich besser?
Die Antwort: Zugewachsene Stahlrohre und verstopfte Filter bremsen. Nach dem Tausch stimmt der Druck nur, wenn die Rohrweiten für jede Zapfstelle berechnet sind – bei uns Teil der Planung, die Druckprobe Teil der Abnahme.
Die Sorge: Soll ich die Leitungen erst untersuchen lassen oder gleich tauschen?
Die Antwort: Alter, Material, Sichtprüfung im Keller und Druckverlust sagen viel – ohne teure Untersuchung. Bei verzinktem Stahl nach Jahrzehnten ist das Geld in neuen Leitungen oft besser angelegt als in der Prüfung.
Die Sorge: Wir machen nur das Bad neu, der Rest der Leitungen bleibt.
Die Antwort: Neu an Alt ist eine Mischinstallation mit Korrosionsrisiko, besonders Kupfer vor Stahl in Fließrichtung. Wir planen strangweise: Was ohnehin aufgeht, wird mit erneuert – wenn das Bad ohnehin aufgeht, gleich mit Badsanierung aus einer Hand.
Die Sorge: Müssen wir für den Leitungstausch ausziehen?
Die Antwort: Nein. Ein Strang wird stillgelegt, neu verlegt und angeschlossen, erst dann der nächste – an den übrigen Zapfstellen gibt es weiter Wasser. Laufwege und Nachbarräume werden abgedeckt.
Karte 1 von 5 · Braunes Wasser
Warmwasser
Stand: Oktober 2026
Warmwasser braucht im Einfamilienhaus zwei Dinge: kurze oder zirkulierende Wege, damit es an der Zapfstelle nicht lange kalt läuft, und die richtige Temperatur – nach den Regeln der Technik 60 °C am Speicher und nicht unter 55 °C in der Zirkulation. Eine Legionellen-Untersuchung ist im Ein- und Zweifamilienhaus nicht vorgeschrieben (§ 31 Trinkwasserverordnung); die Pflicht gilt für Großanlagen mit gewerblicher Abgabe.
Das warme Wasser muss erst die ganze Leitung füllen – und das abgekühlte Wasser vor sich herschieben. Eine Zirkulationsleitung hält es im Kreis, gedämmt und zeitgesteuert.
Prüfpflicht nur für Großanlagen: § 31 Trinkwasserverordnung – nicht im Ein- oder Zweifamilienhaus; bei gewerblicher Vermietung mindestens alle drei Jahre.
Abwasser
Stand: Oktober 2026
In Heilbronn muss der Grundstückseigentümer alle Abläufe unterhalb der Rückstauebene – nach dem Faltblatt der Stadt die Straßenoberkante – auf eigene Kosten gegen Rückstau sichern; fehlt die Sicherung, können Versicherungen Leistungen kürzen oder ablehnen. Schmutzwasser aus Räumen unter der Rückstauebene gehört über eine Hebeanlage in den Kanal, ein Rückstauverschluss reicht nur in bestimmten Fällen. Andere Gemeinden regeln das in ihrer Entwässerungssatzung.
Beim Gewitter
Steigt das Wasser im Kanal bis zur Straßenoberkante, drückt es in jeden Ablauf, der tiefer liegt: Bodenablauf in der Waschküche, Kellerdusche, Gäste-WC im Souterrain. Eine Hebeanlage pumpt das Abwasser über eine Schleife oberhalb der Rückstauebene – der Keller bleibt trocken.
„… müssen vom Grundstückseigentümer auf seine Kosten gegen Rückstau gesichert werden.“
| Lösung | Geeignet für | Bedingung | Eingriff |
|---|---|---|---|
| Hebeanlage | Schmutzwasser aus Räumen unter der Rückstauebene: Kellerbad, Waschküche, WC im Souterrain | Abwasser wird über eine Schleife oberhalb der Rückstauebene gepumpt; braucht Strom | größer, im Angebot getrennt ausgewiesen |
| Rückstauverschluss | untergeordnete Räume, wenn ein WC oberhalb der Rückstauebene vorhanden ist | bei geschlossener Klappe fließt unten nichts ab; auf Rückstau wird verzichtet | kleiner, im Angebot getrennt ausgewiesen |
Trinkwasser
Stand: Oktober 2026
Hinter den Wasserzähler gehört nach den Regeln der Technik ein mechanischer Filter: Er hält Sand- und Rostpartikel zurück, schützt Armaturen und Geräte und muss regelmäßig gespült oder gewechselt werden – enthärten tut er nicht. Das Wasser in Heilbronn hat je nach Straße rund 9 bis 18 °dH (Stadtwerke Heilbronn, Straßenliste 11/2025); eine Enthärtung ist Komfort, keine Pflicht.
Hält Partikel zurück, enthärtet nicht. Schützt Armaturen, Druckminderer und Geräte vor Sand und Rost aus dem Netz – rückspülen oder Kerze wechseln gehört dazu, das zeigen wir bei der Übergabe.
In Heilbronn je nach Straße rund 9 bis 18 °dH, einzelne Bereiche höher – also mittel bis hart. Leingarten: Die Härte nennt Ihr Wasserversorger.
Quelle: Stadtwerke Heilbronn, Straßenliste Wasserhärte (Stand 11/2025). Härtebereiche: weich unter 8,4 °dH, mittel 8,4–14 °dH, hart über 14 °dH.
Ab 14 °dH gilt Wasser als hart: Kalk an Armaturen, im Speicher, in Geräten. Eine Enthärtung spart Putzen und schont die Technik – ob sie sich lohnt, hängt von Ihrer Straße und Ihren Wünschen ab. Trinkwasserqualität hat auch hartes Wasser.
Neubau, Küche, Außenbereich
Die Sanitärinstallation im Neubau umfasst bei uns die komplette Rohinstallation: Kalt- und Warmwasser mit Zirkulation, Abwasserleitungen mit Rückstauschutz, Filter hinter dem Wasserzähler, Anschlüsse für Bad, Küche und Hauswirtschaftsraum und einen frostsicheren Außenwasserhahn – mit Druckprobe und Protokoll, bevor verputzt wird. Das Bad selbst planen wir gleich mit: Fliesen und Badsanierung aus einer Hand.

Vom Hausanschluss bis zur letzten Zapfstelle – geplant mit Elektro, Estrich und Bad, damit nichts doppelt aufgeht. Neubau-Innenausbau aus einer Hand.
Anschlüsse dort, wo Spüle, Geschirrspüler und Waschmaschine stehen – mit Absperrung, Geräteventilen und Abwasser mit Geruchsverschluss. Auch nachträglich beim Küchenumbau.

Das Ventil sitzt innen in der warmen Wand, das Rohr nach außen entleert sich selbst – kein geplatztes Rohr im Winter. Mit Absperrung und Rückflussverhinderer.
Ablauf
An jeder Station derselbe Ansprechpartner – von der ersten Frage bis zur Übergabe mit Protokoll.
Sie rufen an oder schicken das Formular – wir rufen Sie innerhalb von 24 Stunden an (werktags).
am TelefonHaus, Baujahr, Material der Leitungen, Wünsche – und was gesetzlich gilt.
in Leingarten oder am TelefonKeller bis Dach: Stränge, Zapfstellen, Leitungswege, Rohrweiten – erst planen, dann stemmen.
Strang für StrangLeitungen, Dämmung, Filter, Druckprobe, Wandschluss, Fliesen, Maler – alle Posten drin.
schriftlich, mit allen PostenEin Strang nach dem anderen – Wasser gibt es an den übrigen Zapfstellen weiter.
im bewohnten HausJeder Strang abgedrückt, Protokoll übergeben, Wände zu, gestrichen.
mit Protokoll„Leitungen sieht man nie wieder. Den Ansprechpartner schon.“
Marvin Schönwald ist Ihr Ansprechpartner – von der ersten Frage bis zur Druckprobe. Eine Nummer, ein Name, ein Angebot.
Den Betrieb gibt es seit 1972, heute in dritter Generation. Wer hier Leitungen verlegen lässt, erreicht auch dann noch jemanden, wenn Jahre später eine Zapfstelle dazukommen soll.
Wir rufen Sie innerhalb von 24 Stunden an (werktags).
Unser Versprechen
Uns gibt es auch in 20 Jahren noch.
Eine Leitung in der Wand sieht man nie wieder – und eine Gewährleistung ist nur so viel wert wie der Betrieb, der sie einlöst. Wir leben von vielen Gewerken unter einem Dach: schwächelt eines, trägt uns der Rest.
Häufige Fragen
Stand: Oktober 2026
Bleileitungen sofort, verzinkter Stahl nach Befund, Kupfer und Kunststoff nur bei Schäden. Seit dem 12. Januar 2026 müssen Bleileitungen entfernt oder stillgelegt sein; für selbst genutzte Häuser kann das Gesundheitsamt die Frist bis 2036 verlängern. Verzinkter Stahl ist nicht verboten, wächst aber nach Jahrzehnten von innen zu – braunes Wasser, schwacher Strahl und erste feuchte Stellen sind das Zeichen, die Leitungen strangweise zu erneuern, bevor es tropft.
Seit dem 12. Januar 2026 müssen Trinkwasserleitungen aus Blei entfernt oder stillgelegt sein (§ 17 Trinkwasserverordnung). Verantwortlich ist der Betreiber der Hausinstallation, also der Eigentümer oder Vermieter; er muss Verbraucher wie Mieter informieren und dem Gesundheitsamt nachweisen, dass die Leitungen weg sind. Für selbst genutzte Häuser kann das Gesundheitsamt die Frist bis zum 12. Januar 2036 verlängern, wenn keine Gesundheitsgefahr besteht – diese Verlängerung gilt bis ein Jahr nach einem Eigentümerwechsel.
Nein, verzinkter Stahl ist nicht verboten. Er altert aber: Die Zinkschicht wird mit den Jahren aufgezehrt, der Stahl darunter rostet, der Querschnitt wächst zu, und am Ende steht Lochfraß. Die Laien-Regel lautet: Blei muss raus, Stahl darf bleiben – bis er rostet. Bei braunem Wasser, schwachem Strahl oder Leitungen aus den ersten Jahrzehnten des Hauses lohnt die Prüfung; getauscht wird dann Strang für Strang.
Beides ist bewährt; wir wählen nach Leitungsweg und Wasser. Mehrschichtverbund- und Kunststoffrohre rosten nicht, lassen sich mit wenigen Verbindungen durch Vorwand und Decke ziehen und sind im Altbau oft die praktischere Wahl. Kupfer ist stabil, pressbar und sichtbar verlegt die schönere Lösung. Eine Regel gilt immer: In Fließrichtung darf Kupfer nie vor verzinktem Stahl liegen, sonst rostet der Stahl schneller. Deshalb planen wir Mischungen aus Alt und Neu nur strangweise.
Ja. Ein Leitungsstrang – zum Beispiel Küche und Gäste-WC – wird stillgelegt, neu verlegt, mit Druckprobe geprüft und wieder angeschlossen, erst dann folgt der nächste. An den übrigen Zapfstellen gibt es währenddessen Wasser. Laufwege und Nachbarräume werden abgedeckt. Wie der Ablauf in Ihrem Haus aussieht, legen wir in der Bestandsaufnahme fest, damit Sie so wenig wie möglich davon merken.
Nein. Neue Leitungen laufen, wo es geht, sichtbar an der Kellerdecke, in Vorwänden oder in vorhandenen Schächten; Schlitze stemmen wir nur dort, wo es keinen anderen Weg gibt. Wo eine Wand aufgeht, steht auch das Schließen im Angebot: verputzen, Fliesen ersetzen, streichen. Eine Wand aufzumachen und das Ende dem nächsten Betrieb zu überlassen, gibt es bei uns nicht.
Erst laufen lassen: Nach längerem Stillstand löst sich Rost aus verzinkten Stahlrohren, und nach kurzer Zeit kommt das Wasser wieder klar. Bleibt es braun oder kommt die Verfärbung regelmäßig wieder, ist die Leitung von innen angegriffen – dann prüfen lassen, bevor sie undicht wird. Rostpartikel setzen außerdem Perlatoren, Filter und Geräte zu. Kommt das braune Wasser schon direkt am Wasserzähler an, liegt die Ursache im Versorgungsnetz.
Drei Ursachen sind typisch: zugewachsene Stahlrohre, ein verschmutzter Filter hinter dem Wasserzähler oder zu enge beziehungsweise zu lange Leitungswege. Ein neuer Strang bringt nur dann mehr Druck, wenn die Rohrweiten für jede Zapfstelle nach den Regeln der Technik berechnet sind – deshalb gehört die Rohrnetzberechnung bei uns zur Planung und die Druckprobe mit Protokoll zur Abnahme. Nimmt der Druck plötzlich ab, sind Filter und Druckminderer die ersten Verdächtigen.
Weil das warme Wasser erst durch die ganze Leitung muss – und das abgekühlte Wasser vor ihm. Abhilfe schafft eine Zirkulationsleitung: Sie hält das Warmwasser im Kreislauf, sodass es an der Zapfstelle sofort warm ist, gedämmt und zeitgesteuert, damit sie nicht rund um die Uhr Energie kostet. Beim Leitungstausch planen wir kurze Wege, bauen Totleitungen zurück und dämmen Warm- wie Kaltwasserleitungen.
60 °C am Speicherausgang und nicht unter 55 °C in der Zirkulation – so empfehlen es die allgemein anerkannten Regeln der Technik, damit sich Legionellen im Warmwasser nicht vermehren. Niedrigere Temperaturen sparen Energie, sind im Speicher aber ein Hygienerisiko. Auch mit einer Wärmepumpe lassen sich diese Temperaturen erreichen, wenn die Warmwasserbereitung dafür geplant ist; mehr dazu auf unserer Seite zu Heizung und Wärmepumpe.
Nein. Die Untersuchungspflicht nach § 31 Trinkwasserverordnung gilt nur für Großanlagen – Speicher über 400 Liter oder mehr als 3 Liter Leitungsinhalt bis zur Zapfstelle – mit Duschen und gewerblicher oder öffentlicher Abgabe, ausdrücklich nicht im Ein- oder Zweifamilienhaus. Sinnvoll bleibt trotzdem, was die Regeln der Technik empfehlen: 60 °C am Speicher, nicht unter 55 °C in der Zirkulation, keine Totleitungen und alle Zapfstellen regelmäßig nutzen.
Wer ein Mehrfamilienhaus mit Großanlage und Duschen vermietet, muss das Warmwasser mindestens alle drei Jahre auf Legionellen untersuchen lassen (§ 31 Trinkwasserverordnung). Bleileitungen müssen seit dem 12. Januar 2026 entfernt oder stillgelegt sein; die Verlängerung bis 2036 gibt es nur für selbst genutzte Häuser. Vermieter müssen ihre Mieter über Blei informieren und dem Gesundheitsamt die Erfüllung nachweisen.
Der Eigentümer – wenn der Rückstauschutz fehlt. In Heilbronn müssen alle Abläufe unterhalb der Rückstauebene, nach dem Faltblatt der Stadt die Straßenoberkante, vom Grundstückseigentümer auf seine Kosten gegen Rückstau gesichert werden; die Stadt weist darauf hin, dass Versicherungen Entschädigungen einschränken oder ablehnen können, wenn die Sicherung fehlt. Andere Gemeinden regeln das in ihrer Entwässerungssatzung. Ob Ihr Keller gesichert ist, klären wir in der Bestandsaufnahme.
Für Schmutzwasser aus Räumen unterhalb der Rückstauebene – Kellerbad, Waschküche, Gäste-WC im Souterrain – eine Hebeanlage: Sie pumpt das Abwasser über eine Schleife oberhalb der Rückstauebene in den Kanal, auch während draußen alles vollsteht. Ein Rückstauverschluss reicht nur in bestimmten Fällen, etwa für untergeordnete Räume, wenn ein WC oberhalb der Rückstauebene vorhanden ist; bei geschlossener Klappe kann unten nichts abfließen. Was in Ihrem Keller nötig ist, klärt die Planung.
Nach den allgemein anerkannten Regeln der Technik gehört hinter den Wasserzähler ein mechanischer Filter. Er hält Sand-, Rost- und Metallpartikel aus dem Netz zurück und schützt Armaturen, Geräte und Leitungen. Enthärten tut er nicht. Damit er nicht selbst zur Bremse wird, muss er regelmäßig rückgespült oder die Filterkerze gewechselt werden – das zeigen wir Ihnen bei der Übergabe.
Je nach Straße rund 9 bis 18 °dH, in einzelnen Bereichen höher – die Stadtwerke Heilbronn veröffentlichen dazu eine Straßenliste (Stand 11/2025). Zur Einordnung: weich unter 8,4 °dH, mittel 8,4 bis 14 °dH, hart über 14 °dH. Die Spanne in Heilbronn reicht damit vom mittleren bis in den harten Bereich. Für Leingarten und die Nachbargemeinden nennt Ihr Wasserversorger die Härte.
Das ist Komfort, keine Pflicht. Ab 14 °dH gilt Wasser als hart; dann setzt sich Kalk an Armaturen, im Warmwasserspeicher und in Geräten ab, und eine Enthärtung spart Putzaufwand und schont die Technik. Bei weichem oder mittlerem Wasser bringt sie wenig. Ob sie sich für Sie lohnt, hängt von der Härte in Ihrer Straße und davon ab, was Ihnen der Komfort wert ist – Trinkwasserqualität hat auch hartes Wasser.
Mit einer frostsicheren Außenarmatur: Das eigentliche Ventil sitzt innen in der warmen Wand, das Rohrstück nach außen entleert sich nach dem Schließen von selbst – so kann im Winter nichts einfrieren und platzen. Bei einfachen Gartenhähnen hilft nur, innen abzusperren und den Hahn außen zu entleeren. Wir setzen beim Neubau und beim Leitungstausch frostsichere Armaturen mit Absperrung und Rückflussverhinderer.
Die komplette Rohinstallation: Kalt- und Warmwasserleitungen mit Zirkulation, Abwasserleitungen mit Rückstauschutz, der Filter hinter dem Wasserzähler, Anschlüsse für Bad, Küche, Hauswirtschaftsraum und Außenwasserhahn, danach die Montage der Sanitärobjekte. Vor dem Verputzen prüfen wir jede Leitung mit Druckprobe und Protokoll. Wer bei uns den Innenausbau aus einer Hand bestellt, bekommt Sanitär, Elektro, Estrich, Boden und Bad mit einem Ansprechpartner.
Ja, einen Teil der Arbeitskosten: Nach § 35a EStG ermäßigt sich die Einkommensteuer um 20 Prozent der Arbeitskosten für Handwerkerleistungen, höchstens 1.200 Euro im Jahr. Dafür brauchen Sie eine Rechnung, auf der Arbeit und Material getrennt ausgewiesen sind, und müssen überweisen. Im Neubau gilt das nicht, ebenso wenig für öffentlich geförderte Maßnahmen mit zinsverbilligtem Darlehen oder steuerfreiem Zuschuss. Stand Oktober 2026, ohne Gewähr.
Eine ehrliche Pauschale gibt es nicht – und eine belastbare Marktstatistik für den Leitungstausch haben wir nicht gefunden; Zahlen aus dem Internet und Angebote liegen deshalb oft weit auseinander. Den Preis bestimmen die Zahl der Zapfstellen, der Leitungsweg (Vorwand oder Schlitz), ob das Bad mitgemacht wird, ob der Keller offen oder verputzt ist, das Material und das Schließen und Streichen der Wände. Nach der Bestandsaufnahme bekommen Sie ein Angebot, in dem alle diese Posten stehen.
Im Notfall gilt die Reihenfolge: Hauptabsperrhahn am Wasserzähler schließen, Strom in den nassen Räumen abschalten, Versicherung informieren und Schäden fotografieren. Tritt das Wasser schon vor dem Wasserzähler aus, ist der Wasserversorger zuständig. Für alles danach – Reparatur, neue Leitung, Rückstauschutz – rufen wir Sie innerhalb von 24 Stunden an (werktags).
Fünf Jahre nach Gesetz für Arbeiten am Bauwerk. Weil Leitungen hinter der Wand verschwinden, ist das Druckprotokoll der Übergabe für Sie wichtig: Es belegt, dass jeder Strang dicht war. Und weil eine Gewährleistung nur so viel wert ist wie der Betrieb, der sie einlöst: Uns gibt es seit 1972, heute in dritter Generation – und auch in 20 Jahren noch.
Auf vier Dinge: ein Angebot, in dem auch Wandschluss, Fliesen und Maler stehen; eine Druckprobe mit Protokoll, bevor die Wände zugehen; einen festen Ansprechpartner, der zurückruft; und einen Betrieb, den es auch bei der Gewährleistung noch gibt. Dazu die Frage, ob strangweise im bewohnten Haus gearbeitet wird. Wir rufen Sie innerhalb von 24 Stunden an (werktags) und beantworten alle vier Punkte am Telefon.
Jetzt sind Sie dran
Wir rufen Sie innerhalb von 24 Stunden an (werktags) und klären das Wichtigste am Telefon: Haus, Baujahr, Leitungen, Wünsche – unverbindlich.
Sie möchten lieber gleich mit uns sprechen? Mo–Fr 9–17 Uhr:
07131 7485414Beratungsbüro: Benzstraße 35, 74211 Leingarten · Mo–Fr 9–17 Uhr
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