Kein FI – und keiner hat nachgesehen
„Ob es einen FI gibt, haben wir leider nicht überprüft.“
Elektroinstallation im Raum Heilbronn
Elektroinstallation in Heilbronn und Leingarten, aus einer Hand: Elektrik im Altbau erneuern, Zählerschrank, Wallbox, Neubau – geplant, eingebaut, mit Messprotokoll geprüft und die Wand wieder zu. Ein Ansprechpartner für alles.
Alte Leitungen? Was in Ihrer Wand steckt. Wallbox geplant? Was der Netzbetreiber verlangt.
Im Notfall zählt die Reihenfolge. Für die Reparatur danach – Ursache finden, Verteiler erneuern – rufen wir Sie innerhalb von 24 Stunden an (werktags). Reparatur anfragen07131 7485414
Auf einen Blick
Das Wichtigste in sechs Sätzen – alles Weitere steht darunter und in den häufigen Fragen.
Was Altbau-Besitzer umtreibt
In Bauforen lesen sich die Geschichten ähnlich: Nach dem Hauskauf weiß niemand, ob ein FI drin ist, die Sicherung fliegt, und auf das Angebot wartet man vergebens.
Oft sitzt der Fehler vor dem ersten Handgriff – niemand hat die Anlage als Ganzes angesehen und gemessen.
„Ob es einen FI gibt, haben wir leider nicht überprüft.“
„Die Sicherung fliegt ständig raus.“
„Muss der Zählerschrank von 1979 neu?“
„Kein Angebot, trotz Zusage, nach mehrmaligem Nachfragen.“
Und dann die Leitungen
„Zweiadrig, kein Schutzleiter – muss alles raus?“ Niemand hat die Anlage als Ganzes gemessen und geplant. Bei uns macht das ein Ansprechpartner – von der ersten Messung bis zum Messprotokoll.
So gehen wir vorDie Lösung
Sechs Schritte hängen an einer Leitung – bei uns ein Auftrag, ein Angebot, ein Ansprechpartner.
Fertig: geprüft, verputzt, gestrichen – als wäre nie etwas gewesen.
Kein Leerlauf zwischen den Gewerken
Wer nur Leitungen zieht, hinterlässt offene Schlitze, Staub und drei weitere Telefonnummern. Bei uns steht alles in einem Angebot, und ein Ansprechpartner bleibt bis zum letzten Anstrich.
Im selben Haus, ein Ansprechpartner: Wer Wallbox, Wärmepumpe und PV plant, braucht einen Zählerplatz, der alles trägt – und jemanden, der alle drei kennt.
Was in Ihrer Wand steckt
Zweiadrig, dreiadrig, mit oder ohne FI – tippen Sie an, was bei Ihnen verbaut ist. Wir sagen in zwei Sätzen, was damit zu tun ist. Stand Oktober 2026.
Tippen Sie an, was in Ihrer Wand steckt – wir antworten in zwei Sätzen.
Neu. Zweiadrige Leitungen ohne eigenen Schutzleiter gibt es in älteren Häusern häufig. Ob ein FI dort sofort hilft oder die Leitung neu muss, zeigt die Prüfung – bei der sogenannten klassischen Nullung geht es nur mit neuer Leitung. Erneuert wird Stromkreis für Stromkreis, auch im bewohnten Haus.
FI nachrüsten – wenn die Prüfung passt. Liegt überall ein Schutzleiter und ist die Isolation in Ordnung, bekommt die Unterverteilung FI-Schutzschalter; neue und geänderte Stromkreise bekommen nach heutiger Norm ohnehin einen FI-Schutzschalter (Fehlerstrom-Schutzschalter). Ob die alten Leitungen bleiben können, zeigt die Messung.
Bleibt. Eine unveränderte, intakte Anlage muss niemand nachrüsten. Jede Änderung oder Erweiterung – neue Steckdose, Wallbox, Verteiler – wird nach heutiger Norm gebaut. Ob der FI alle Stromkreise schützt oder nur einzelne, zeigt ein Blick in den Verteiler.
Die Prüfung zeigt es. Ein Blick in den Verteiler hilft schon: Schraubsicherungen und kein Schalter mit Prüftaste – dann fehlt in diesem Verteiler der FI. Was in den Wänden liegt, sieht man von außen nicht; die Bestandsaufnahme mit Messung sagt es, mit Protokoll.
Die ausführlichen Antworten stehen in den häufigen Fragen. Merksatz: Eine unveränderte, intakte Anlage muss niemand nachrüsten. Jede Änderung wird nach heutiger Norm gebaut.
Altbau-Elektrik
Stand: Oktober 2026
Die Elektroinstallation im Altbau erneuern wir Stromkreis für Stromkreis: Ein Stromkreis wird abgeschaltet, neu verlegt, an die Unterverteilung mit FI-Schutzschalter angeschlossen und geprüft, bevor der nächste folgt – so bleibt das Haus bewohnbar. Neue Leitungen laufen, wo es geht, in Leerrohren oder Kanälen, sonst im Schlitz. Wände schließen und Maler stehen mit im Angebot.
Was den Preis bestimmt
Eine belastbare Marktstatistik für neue Elektrik haben wir nicht gefunden; deshalb nennen wir keine Spanne, sondern sagen, wovon der Preis abhängt:
Alle Posten stehen von Anfang an im Angebot. Was hinter der Wand zum Vorschein kommt, besprechen wir mit Ihnen, bevor es weitergeht.
Altbau-Elektrik anfragenSteuerbonus nach § 35a EStG20 %der Arbeitskosten – bis zu 1.200 € im Jahr weniger Einkommensteuer
Voraussetzung: eine Rechnung, auf der Arbeit und Material getrennt stehen, und Überweisung statt Barzahlung. Nicht im Neubau und nicht neben öffentlicher Förderung mit zinsverbilligtem Darlehen oder steuerfreiem Zuschuss.
Quelle: § 35a EStG, Stand Oktober 2026, ohne Gewähr – verbindlich ist das Finanzamt.
Vollständiges Angebot
Was nach der Leitung kommt – Verteiler, Prüfung, Wandschluss, Maler – gehört zur Elektroinstallation dazu. Bei uns steht es von Anfang an im Angebot.
Was Sie wissen wollen
Wischen Sie durch – jede Karte nennt die Sorge und die Antwort.
Die Sorge: Ob es einen FI gibt, hat beim Kauf niemand überprüft – was steckt da in den Wänden?
Die Antwort: Eine Prüfpflicht beim Hauskauf gibt es nicht. Bei uns gehört die Prüfung mit Messprotokoll zur Bestandsaufnahme vor einem Auftrag: Schutzleiter, FI, Isolation – danach wissen Sie, was bleibt und was neu muss.
Die Sorge: Müssen wir für die neue Elektrik ausziehen?
Die Antwort: Nein. Ein Stromkreis wird abgeschaltet, neu verlegt und angeschlossen, erst dann der nächste – Licht und Steckdosen in den übrigen Räumen laufen weiter. Laufwege und Nachbarräume werden abgedeckt.
Die Sorge: Dann sind alle Wände auf, und der Dreck ist im ganzen Haus.
Die Antwort: Nein. Neue Leitungen laufen, wo es geht, in Leerrohren, Kanälen oder über die Decke; geschlitzt wird nur dort, wo es keinen anderen Weg gibt – mit Absaugung. Wo eine Wand aufgeht, steht das Schließen und Streichen im Angebot.
Die Sorge: Soll ich gleich ein Smart Home einbauen lassen – und welches System?
Die Antwort: Beides geht: Ein Bussystem braucht eigene Leitungen und wird beim Neubau mitgeplant, Funk lässt sich nachrüsten. Liegen Leerrohre, bleibt beides später möglich – wir planen die Rohre und Netzwerkdosen mit, das System wählen Sie.
Die Sorge: Brauche ich im Neubau überhaupt noch Netzwerkdosen?
Die Antwort: Eine Netzwerkdose je Raum, am Arbeitsplatz und am Fernseher zwei, lässt sich im Rohbau mit wenig Aufwand legen und erspart später Funklöcher und Kabelkanäle. Zusammen mit den Leerrohren für PV und Wallbox ist das die Reserve, die man nie bereut.
Karte 1 von 5 · Hauskauf
Zählerplatz
Stand: Oktober 2026
Kein Gesetz schreibt einen neuen Zählerschrank vor. Wird der Zählerplatz geändert, die Leistung erhöht oder kommen PV, Speicher, Wallbox oder Wärmepumpe dazu, muss der Zählerschrank nach den technischen Anschlussregeln des Netzbetreibers dem heutigen Stand entsprechen – ältere Zählerschränke erfüllen das oft nicht. Wir erneuern den Zählerschrank auch ohne PV; die Abstimmung mit dem Netzbetreiber übernehmen wir.
Alt wird neu – beim Scrollen
Links der Schrank, wie er in vielen Häusern hängt: Schraubsicherungen, Zähler mit Drehscheibe, kein Platz für irgendetwas. Rechts der Schrank, den Wallbox, Wärmepumpe und PV brauchen.
Welche Ausführung Ihr Netzbetreiber verlangt, steht in seinen technischen Anschlussregeln – danach bauen wir. Ein neuer Zählerschrank ist kein Selbstzweck, sondern die Vorbereitung für alles, was Strom braucht.
Wann wird es fällig?
In den übrigen Gemeinden des Landkreises nennt Ihre Stromrechnung den Netzbetreiber. Zählerschrank für die PV-Anlage? Beim PV-Paket planen wir den Zählerplatz von Anfang an mit – Photovoltaik-Anlage mit Zählerplatz planen.
Wallbox
Stand: Oktober 2026
Eine Wallbox ist dem Netzbetreiber vor der Inbetriebnahme mitzuteilen (§ 19 Abs. 2 NAV). Liegt die Summen-Bemessungsleistung über 12 kVA je elektrischer Anlage – etwa bei einer 22-kW-Wallbox oder mehreren Ladepunkten –, braucht es vorher seine Zustimmung; er muss sich innerhalb von zwei Monaten äußern. Wir schließen die Wallbox an, legen den Stromkreis und übernehmen Mitteilung oder Antrag beim Netzbetreiber.
Die Grenze liegt bei 12 kVA je elektrischer Anlage – mehrere Ladepunkte an einem Anschluss zählen zusammen.
Über 12 kVA muss sich der Netzbetreiber innerhalb von zwei Monaten nach Eingang äußern und eine Ablehnung begründen. Die Mitteilung geht heute über seine Internetseite – wir übernehmen sie für Sie.
Sicherheit
Stand: Oktober 2026
Gehört heute in neue Anlagen und wird fällig, wenn der Verteiler geändert wird. Ein Ableiter im Verteiler fängt Überspannungen aus dem Netz oder bei Gewitter ab, bevor sie Wärmepumpe, Router und Haushaltsgeräte treffen. Steht bei uns bei jedem neuen Verteiler auf dem Auftragszettel.
Nach der Landesbauordnung Baden-Württemberg muss in jedem Schlafraum, Kinderzimmer und in Fluren, die als Rettungsweg aus diesen Räumen führen, mindestens ein Rauchwarnmelder hängen. Einbauen muss der Eigentümer; für die Betriebsbereitschaft sorgt, wer in der Wohnung wohnt – bei Miete der Mieter –, es sei denn, der Eigentümer übernimmt das selbst.
Bestandswohnungen mussten bis Ende 2014 nachgerüstet sein; gemeinschaftliche Treppenhäuser sind nicht betroffen. Stand: Oktober 2026.
Auch im Bad gehört nach heutiger Norm jeder Stromkreis hinter einen FI-Schutzschalter – wird das Bad ohnehin saniert, planen wir Licht, Steckdosen und FI gleich mit: Fliesen und Badsanierung aus einer Hand.
Neubau
Die Elektroinstallation im Neubau planen wir Raum für Raum nach Plan: Steckdosen und Anschlüsse dort, wo Möbel und Geräte später stehen, eine Netzwerkdose je Raum, Reserve im Verteiler und Leerrohre für alles, was später kommt – vom Dach über den Zählerschrank bis in die Garage für PV und Wallbox. Am Ende wird jeder Stromkreis gemessen, mit Messprotokoll.
Aus der Praxis
Jeder Raum bekommt beim Scrollen sein Licht – so planen wir auch: Stromkreis für Stromkreis, Dose für Dose, mit Reserve.
Neubau-Innenausbau aus einer Hand – Elektro, Sanitär, Estrich, Boden und Bad mit einem Ansprechpartner.
Ablauf
An jeder Station derselbe Ansprechpartner – von der ersten Frage bis zur Übergabe mit Protokoll.
Sie rufen an oder schicken das Formular – wir rufen Sie innerhalb von 24 Stunden an (werktags).
am TelefonHaus, Baujahr, was ausgelöst hat, was dazukommen soll – Wallbox, Wärmepumpe, PV – und was gesetzlich gilt.
in Leingarten oder am TelefonVerteiler, Leitungen, Schutzleiter, FI – gemessen, nicht geschätzt. Erst planen, dann stemmen.
Stromkreis für StromkreisLeitungen, Verteiler, Zählerplatz, Prüfung, Wandschluss, Maler – alle Posten drin.
schriftlich, mit allen PostenEin Stromkreis nach dem anderen – Licht und Steckdosen in den übrigen Räumen laufen weiter.
im bewohnten HausJeder Stromkreis gemessen, Protokoll übergeben, Wände zu, gestrichen – und die Mitteilung an den Netzbetreiber, wo nötig.
mit Messprotokoll„Leitungen verschwinden unter Putz. Wir nicht.“
Marvin Schönwald ist Ihr Ansprechpartner – von der ersten Frage bis zum Messprotokoll. Eine Nummer, ein Name, ein Angebot.
Den Betrieb gibt es seit 1972, heute in dritter Generation. Wer hier die Elektrik erneuern lässt, erreicht auch dann noch jemanden, wenn Jahre später eine Wallbox dazukommt oder der Zählerplatz für die Wärmepumpe reichen muss.
Wir rufen Sie innerhalb von 24 Stunden an (werktags).
Unser Versprechen
Uns gibt es auch in 20 Jahren noch.
Eine Leitung unter Putz und ein Verteiler im Keller – man sieht sie nie wieder, und eine Gewährleistung ist nur so viel wert wie der Betrieb, der sie einlöst. Wir leben von vielen Gewerken unter einem Dach: schwächelt eines, trägt uns der Rest.
Häufige Fragen
Stand: Oktober 2026
Auf vier Dinge: eine Bestandsaufnahme mit Messung statt einer Schätzung am Telefon; ein Angebot, in dem auch Verteiler, Prüfung, Wandschluss und Maler stehen; ein Messprotokoll bei der Übergabe; und einen Betrieb, den es auch bei der Gewährleistung noch gibt. Dazu die Frage, ob Stromkreis für Stromkreis im bewohnten Haus gearbeitet wird und ob Wallbox, Wärmepumpe und Zählerplatz aus einer Hand kommen. Wir rufen Sie innerhalb von 24 Stunden an (werktags) und beantworten alle Punkte am Telefon.
Nicht das Alter entscheidet, sondern der Befund: Fehlt ein FI-Schutzschalter, liegen zweiadrige Leitungen ohne eigenen Schutzleiter, fliegt die Sicherung regelmäßig oder reichen Stromkreise und Zählerplatz für Wallbox oder Wärmepumpe nicht, spricht das für neue Elektrik – ganz oder in Teilen. Eine unveränderte, intakte Anlage muss niemand nachrüsten – aber jede Änderung oder Erweiterung wird nach heutiger Norm gebaut. Was bei Ihnen bleibt und was neu muss, zeigt die Bestandsaufnahme mit Messung.
Eine unveränderte, intakte Anlage muss niemand nachrüsten. Sobald Sie aber etwas ändern oder erweitern – eine Steckdose versetzen, einen Stromkreis für die Wallbox legen, den Verteiler tauschen –, wird dieser Teil nach heutiger Norm gebaut: mit FI-Schutzschalter und, wenn der Verteiler geändert wird, mit Überspannungsschutz. Sicher ist eine alte Anlage damit nicht automatisch: Ob sie intakt ist, zeigt nur die Messung.
Das zeigt die Prüfung. Zweiadrige Leitungen ohne eigenen Schutzleiter gibt es in älteren Häusern häufig. Ob ein FI dort sofort hilft oder die Leitung neu muss, hängt davon ab, wie die Anlage aufgebaut ist – bei der sogenannten klassischen Nullung geht es nur mit neuer Leitung. Erneuert wird dann Stromkreis für Stromkreis, auch im bewohnten Haus; die Räume, die noch nicht dran sind, haben weiter Strom.
Ein FI-Schutzschalter (Fehlerstrom-Schutzschalter) vergleicht den Strom, der in einen Stromkreis hineinfließt, mit dem, der zurückkommt. Fließt ein Teil einen anderen Weg – durch einen Menschen oder ein defektes Gerät –, schaltet er sofort ab. Neue und geänderte Stromkreise bekommen nach heutiger Norm einen FI-Schutzschalter. Sie erkennen ihn im Verteiler an der Prüftaste; löst er aus, lohnt es sich, den Grund zu suchen.
Typisch sind drei Ursachen: Überlast, weil zu viele Geräte an einem Stromkreis hängen – typisch in Küchen älterer Häuser mit zu wenig Stromkreisen; ein defektes Gerät, das einen Kurzschluss oder Fehlerstrom verursacht; oder ein Fehler in der Leitung selbst. Stecken Sie die Geräte des Stromkreises ab und einzeln wieder ein. Löst die Sicherung oder der FI auch ohne Geräte aus, lassen Sie sie aus – dann suchen wir den Fehler mit Messung.
Nicht zwingend – aber oft. Kommt eine Wallbox dazu, muss der Zählerplatz nach den technischen Anschlussregeln des Netzbetreibers dem heutigen Stand entsprechen; ältere Zählerschränke erfüllen das oft nicht, weil Hauptschalter, Platz für Smart-Meter-Gateway und Steuerbox oder Überspannungsschutz fehlen. Ob Ihr Schrank für die Wallbox reicht, klären wir in der Planung mit dem Netzbetreiber; reicht er nicht, steht der neue Zählerplatz als eigener Posten im Angebot – nicht als Nachtrag.
Kein Gesetz schreibt einen neuen Zählerschrank vor. Wird der Zählerplatz geändert, die Leistung erhöht oder kommen PV, Speicher, Wallbox oder Wärmepumpe dazu, muss er nach den technischen Anschlussregeln des Netzbetreibers dem heutigen Stand entsprechen. Hinein gehören heute ein Hauptschalter vor dem Zähler, Platz für Smart-Meter-Gateway und Steuerbox, Überspannungsschutz, FI-Schutzschalter und Reserve für Wallbox, Wärmepumpe und PV. Wir erneuern den Zählerschrank auch ohne PV.
In Leingarten ist das die Netze BW, in der Stadt Heilbronn die NHF Netzgesellschaft Heilbronn-Franken; in den übrigen Gemeinden des Landkreises nennt Ihre Stromrechnung den Netzbetreiber. Der Netzbetreiber ist nicht Ihr Stromanbieter: Er betreibt das Netz bis zum Hausanschluss, nimmt Mitteilungen und Anträge für Wallbox, PV und Wärmepumpe entgegen und legt die technischen Anschlussregeln für den Zählerschrank fest.
Beides gibt es: Jede Wallbox ist dem Netzbetreiber vor der Inbetriebnahme mitzuteilen (§ 19 Abs. 2 NAV). Liegt die Summen-Bemessungsleistung über 12 kVA je elektrischer Anlage – zum Beispiel bei einer 22-kW-Wallbox oder mehreren Ladepunkten, die zusammen darüber liegen –, braucht es vorher die Zustimmung des Netzbetreibers; er muss sich innerhalb von zwei Monaten nach Eingang äußern und eine Ablehnung begründen. Die Mitteilung geht heute über die Internetseite des Netzbetreibers; wir übernehmen sie für Sie.
Das entscheiden der Weg beim Netzbetreiber und Ihr Auto: 11 kW werden nur mitgeteilt; 22 kW liegen über der Grenze von 12 kVA je elektrischer Anlage und brauchen vorher die Zustimmung des Netzbetreibers, der sich innerhalb von zwei Monaten äußern muss. Mehrere Ladepunkte an einem Anschluss zählen zusammen. Welche Leistung Ihr Auto an Wechselstrom überhaupt aufnimmt, steht in seinem Datenblatt – daran richtet sich die Wahl. Kurz gesagt: 11 kW: mitteilen. 22 kW: zustimmen lassen.
Ja, aber nur vorübergehend und nur bei einem Engpass im Ortsnetz. Eine Wallbox über 4,2 kW, die seit dem 1. Januar 2024 in Betrieb gegangen ist, gilt nach § 14a EnWG als steuerbare Verbrauchseinrichtung: Der Netzbetreiber darf die Leistung dann auf mindestens 4,2 kW dimmen – abschalten darf er sie nie. Im Gegenzug zahlen Sie weniger Netzentgelt; die Beträge stehen auf unserer Seite zu Heizung und Wärmepumpe, wo dieselbe Regel für die Wärmepumpe gilt.
Für die private Wallbox am eigenen Haus gibt es derzeit weder vom Bund noch vom Land Baden-Württemberg einen Zuschuss (Stand Oktober 2026). Was bleibt, ist der Steuerbonus: Nach § 35a EStG ermäßigt sich die Einkommensteuer um 20 Prozent der Arbeitskosten, höchstens 1.200 Euro im Jahr – Rechnung mit getrennt ausgewiesener Arbeit und Überweisung vorausgesetzt. Dazu das reduzierte Netzentgelt nach § 14a EnWG, wenn die Wallbox steuerbar ist.
Überspannungsschutz gehört heute in neue Anlagen und wird fällig, wenn der Verteiler geändert wird. Im Bestand ohne Änderung gibt es keine Nachrüstpflicht – sinnvoll ist er trotzdem: Ein Ableiter im Verteiler fängt Überspannungen aus dem Netz oder bei Gewitter ab, bevor sie Wärmepumpe, Router und Haushaltsgeräte treffen. Bei uns steht er bei jedem neuen Verteiler auf dem Auftragszettel, damit er später nicht als Nachtrag auftaucht.
Einbauen muss der Eigentümer; für die Betriebsbereitschaft sorgt, wer in der Wohnung wohnt – bei Miete der Mieter –, es sei denn, der Eigentümer übernimmt das selbst. Nach der Landesbauordnung Baden-Württemberg muss in jedem Schlafraum, Kinderzimmer und in Fluren, die als Rettungsweg aus diesen Räumen führen, mindestens ein Rauchwarnmelder hängen; Bestandswohnungen mussten bis Ende 2014 nachgerüstet sein. Gemeinschaftliche Treppenhäuser sind nicht betroffen. Stand: Oktober 2026.
Eine Prüfpflicht gibt es nicht – sinnvoll ist es trotzdem, denn Schutzleiter, FI und Zustand der Leitungen sieht man von außen nicht. Bei uns gehört die Prüfung mit Messprotokoll zur Bestandsaufnahme vor einem Auftrag: Wir messen die Anlage durch, halten fest, was bleibt und was neu muss, und Sie bekommen ein Angebot, in dem alle Posten stehen. So wissen Sie vor dem ersten Handgriff, woran Sie sind.
Nein. Neue Leitungen laufen, wo es geht, in vorhandenen Leerrohren, in Kanälen oder über die Decke; geschlitzt wird nur dort, wo es keinen anderen Weg gibt – mit Absaugung, Laufwege und Nachbarräume abgedeckt. Wo eine Wand aufgeht, steht auch das Schließen im Angebot: verputzen, spachteln, streichen. Eine Wand aufzumachen und das Ende dem nächsten Betrieb zu überlassen, gibt es bei uns nicht.
Ja. Wir erneuern Stromkreis für Stromkreis: Ein Stromkreis wird abgeschaltet, neu verlegt, an die Unterverteilung angeschlossen und geprüft, erst dann folgt der nächste – Licht und Steckdosen in den übrigen Räumen laufen weiter. Beim Tausch des Zählerschranks ist das Haus vorübergehend ohne Strom; den Zeitpunkt legen wir mit Ihnen fest. Wie der Ablauf in Ihrem Haus aussieht, klärt die Bestandsaufnahme.
So viele, wie der Plan je Raum ergibt – nicht so wenige, wie der Rohbau gerade zulässt. Wir gehen mit Ihnen Raum für Raum durch, wo Möbel, Küche, Arbeitsplatz, Fernseher und Ladegeräte stehen, und setzen Steckdosen und Anschlüsse dorthin; dazu eine Netzwerkdose je Raum, Reserve im Verteiler und Leerrohre für später. Nachrüsten im fertigen Haus heißt Schlitze und Maler – deshalb lieber eine Dose mehr im Plan.
Beides geht, und wir empfehlen keins von beiden pauschal. Ein Bussystem braucht eigene Leitungen und wird beim Neubau oder bei der Kernsanierung mitgeplant; Funk lässt sich im fertigen Haus nachrüsten. Entscheidend ist, dass Leerrohre liegen: Dann bleibt beides später möglich. Wir planen Leerrohre und Netzwerkdosen mit – welches System Sie darauf setzen, bleibt Ihre Wahl.
Eine ehrliche Pauschale gibt es nicht, und eine belastbare Marktstatistik für neue Elektrik haben wir nicht gefunden – Zahlen aus dem Internet liegen weit auseinander. Den Preis bestimmen die Zahl der Stromkreise, der Leitungsweg (Schlitz, Kanal oder Decke), ob Verteiler und Zählerplatz neu müssen, das Schließen und Streichen der Wände und Extras wie Netzwerk oder Wallbox. Nach der Bestandsaufnahme bekommen Sie ein Angebot, in dem alle diese Posten stehen.
Ja, einen Teil der Arbeitskosten: Nach § 35a EStG ermäßigt sich die Einkommensteuer um 20 Prozent der Arbeitskosten für Handwerkerleistungen, höchstens 1.200 Euro im Jahr. Dafür brauchen Sie eine Rechnung, auf der Arbeit und Material getrennt ausgewiesen sind, und müssen überweisen. Im Neubau gilt das nicht, ebenso wenig neben öffentlicher Förderung mit zinsverbilligtem Darlehen oder steuerfreiem Zuschuss. Stand Oktober 2026, ohne Gewähr.
Im Notfall gilt die Reihenfolge: Im Verteiler nachsehen, ob ein FI-Schutzschalter oder eine Sicherung ausgelöst hat, und wieder einschalten. Löst sie sofort wieder aus, alle Geräte dieses Stromkreises abstecken und einzeln wieder einstecken – löst sie auch ohne Geräte aus, ausgeschaltet lassen. Ist die ganze Straße dunkel, liegt die Störung im Netz: Melden Sie sie Ihrem Netzbetreiber. Riecht es verbrannt, ist eine Steckdose heiß oder sehen Sie Funken: Hauptschalter aus, nichts anfassen, bei Feuer 112. Für die Reparatur danach rufen wir Sie innerhalb von 24 Stunden an (werktags).
Fünf Jahre nach Gesetz für Arbeiten am Bauwerk. Weil Leitungen unter Putz verschwinden, ist das Messprotokoll der Übergabe für Sie wichtig: Es belegt, dass jeder Stromkreis geprüft war. Und weil eine Gewährleistung nur so viel wert ist wie der Betrieb, der sie einlöst: Uns gibt es seit 1972, heute in dritter Generation – und auch in 20 Jahren noch.
Jetzt sind Sie dran
Wir rufen Sie innerhalb von 24 Stunden an (werktags) und klären das Wichtigste am Telefon: Haus, Baujahr, was ausgelöst hat, was dazukommen soll – unverbindlich.
Sie möchten lieber gleich mit uns sprechen? Mo–Fr 9–17 Uhr:
07131 7485414Beratungsbüro: Benzstraße 35, 74211 Leingarten · Mo–Fr 9–17 Uhr
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