Brummt das nachts?
„Lautstärke KWL“ – „die KWL ist auf Stufe 2 (Nennlüftung) in einigen Zulufträumen deutlich hörbar“
KWL heißt kontrollierte Wohnraumlüftung. Ein tiefes Brummen beim Einschlafen – und keiner weiß, woher.
Wohnraumlüftung im Raum Heilbronn
Wohnraumlüftung in Heilbronn und Leingarten, aus einer Hand: Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung – zentral mit Rohren zu jedem Raum oder dezentral in der Außenwand, geplant für leise Nächte, einreguliert und übergeben. Förderung über unseren langjährigen Energieberater.
Brummt das nachts? Warum Anlagen brummen – und wie nicht. Zentral oder dezentral? Der ehrliche Vergleich.
Auf einen Blick
Das Wichtigste in sechs Sätzen – alles Weitere steht darunter und in den häufigen Fragen.
Was Bauherren vor der Entscheidung umtreibt
In Bauforen liest sich das ähnlich: Der Bauträger bietet Lüfter im Fensterrahmen oder gar nichts, niemand fühlt sich zuständig – und nachts im Schlafzimmer steht die Luft.
Die Sorge sitzt im Schlafzimmer – dort hört man eine schlecht geplante Anlage, und dort fehlt die frische Luft, wenn keine Anlage da ist.
„Lautstärke KWL“ – „die KWL ist auf Stufe 2 (Nennlüftung) in einigen Zulufträumen deutlich hörbar“
KWL heißt kontrollierte Wohnraumlüftung. Ein tiefes Brummen beim Einschlafen – und keiner weiß, woher.
„Da machst Du Dich oder Ihr Euch aber zum Sklaven Eures Hauses. 2-3 mal am Tag jeden Raum stosslüften“
Wer nicht lüftet, holt sich Feuchte ins Haus. Wer lüftet, heizt im Winter die Straße.
Haut, Augen, knackende Möbel – dichte Häuser sind im Winter trocken. Macht eine Anlage das schlimmer?
„Neubau ohne bauliche Maßnahmen bzgl. Lüftung“ – „uns keine unnötige Komplexität einbauen und sehen daher alle konventionellen Lüftungsmaßnahmen risikobehaftet“
Rohre, in denen sich etwas sammelt? Filter, die Geld kosten? Lieber gar keine Technik?
Und dann die Zuständigkeit
Bauträger, Heizungsfirma, Fensterbauer – jeder baut sein Gewerk, und die Luft dazwischen plant keiner. Fällt das Lüftungskonzept zwischen die Stühle, steht am Ende ein Lüfter im Fensterrahmen, der klappern kann. Bei uns kommen Lüftung, Wärmepumpe, Fenster, Elektro und die Decken aus einer Hand – ein Ansprechpartner plant die Luft mit.
So gehen wir vorDie Lösung
Wer eine Wohnraumlüftung in Heilbronn sucht, bekommt bei uns die ganze Anlage aus einer Hand: Planung mit Raumplan für Zuluft und Abluft, Rohrwege oder Kernbohrungen, das Gerät mit Wärmerückgewinnung, Schalldämpfer und Außenhauben, Elektroanschluss, Einregulierung und Übergabe – im Neubau und im bestehenden Haus. Beratung im Beratungsbüro in Leingarten oder am Telefon; wir rufen Sie innerhalb von 24 Stunden an (werktags).
Fertig: eine Anlage, ein Angebot, ein Ansprechpartner.
Keine Lücke zwischen den Gewerken
Wer nur das Gerät verkauft, lässt Rohrwege, Schall und Förderantrag bei Ihnen. Bei uns steht die ganze Anlage in einem Angebot, und ein Ansprechpartner bleibt bis zur Einregulierung.
Das Gerät braucht Strom, die Rohre brauchen Platz in der Decke, der Fenstertausch verlangt das Lüftungskonzept – bei uns läuft das zusammen. Wer plant, und wer Ihr Ansprechpartner ist.
Das Gesetz und die Luft
Stand: Oktober 2026
Das Gebäudemodernisierungsgesetz (bis Juli 2026 Gebäudeenergiegesetz) verlangt ein dichtes Haus – eine Lüftungsanlage schreibt es nicht vor. Ein dichtes Haus braucht trotzdem Luftwechsel, denn die Feuchte aus Duschen, Kochen und Atmen muss raus. Werden mehr als ein Drittel der Fenster getauscht, sehen die Regeln der Technik ein Lüftungskonzept vor; im Neubau gehört es zur Planung. Es klärt, ob bewusstes Lüften reicht oder Lüfter im Fensterrahmen, Abluftanlage oder Lüftungsanlage nötig sind.
Früher lüfteten die Fugen mit – heute nicht mehr. Duschen, Kochen, Atmen bringen jeden Tag Wasser in die Luft; bleibt es drin, schlägt es sich an den kältesten Stellen nieder, oft in der Fensterlaibung.
Werden mehr als ein Drittel der Fenster getauscht, sehen die Regeln der Technik ein Lüftungskonzept vor. Im Neubau gehört es zur Planung. Es klärt, ob das Haus von selbst genug Luft wechselt – und was fehlt.
Bewusst lüften, Lüfter im Fensterrahmen oder eine Abluftanlage – oder eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung. Die „Lüftung zum Feuchteschutz“ läuft ohne Zutun der Bewohner – daran misst das Konzept, welcher Weg reicht.
Merksatz
Das Gesetz verlangt ein dichtes Haus – eine Lüftungsanlage schreibt es nicht vor. Im dichten Haus ist sie die bequemste der drei Antworten: Sie lüftet jeden Raum, ohne dass jemand daran denkt, und holt die Wärme dabei zurück.
Quelle: Gebäudemodernisierungsgesetz, gesetze-im-internet.de, Stand Oktober 2026 – keine Rechtsberatung.
Die Bauarten
Eine zentrale Lüftungsanlage hat ein Gerät – im Keller, Technikraum oder auf dem Dachboden, frostfrei und mit Kondensatablauf – und Rohre zu allen Räumen: frische Luft in Wohn-, Schlaf- und Kinderzimmer, verbrauchte Luft aus Küche, Bad und WC. Dezentrale Geräte sitzen einzeln in den Außenwänden, oft paarweise im Wechselbetrieb; sie brauchen eine Kernbohrung und Strom, keine Rohre. Welche Bauart zu Ihrem Haus passt, klären wir vor dem Angebot.
Bauart antippen
Tippen Sie an, was Sie überlegen – wir sagen in zwei Sätzen, was dafür und dagegen spricht.
Tippen Sie eine Bauart an – wir antworten in zwei Sätzen.
Ein Gerät, Rohre zu jedem Raum – am einfachsten im Neubau oder bei einer größeren Sanierung. Weniger Geräte und ein Platz für die Filter, dafür Rohre in Decken oder Wänden; die Luft strömt unter den Türen hindurch von den Zulufträumen zu Küche und Bad.
Einzelne Geräte in der Außenwand, oft paarweise im Wechsel – zum Nachrüsten einzelner Räume. Keine Rohre, nur Kernbohrung und Strom; dafür mehr Geräte, mehr Planung je Raum und an jeder Stelle eine Haube außen an der Wand.
Bewusst lüften geht – als Dauerpflicht. Mehrmals täglich stoßlüften, in jedem Raum, auch im Winter: Wer das nicht durchhält, holt sich Feuchte ins Haus; wer es durchhält, heizt die Straße mit. Ob das in Ihrem Haus reicht, sagt das Lüftungskonzept.
Im Altbau: Dezentrale Geräte lassen sich nachrüsten; eine zentrale Anlage lohnt sich dort bei einer größeren Sanierung, wenn Decken ohnehin geöffnet werden. Abluftanlagen ohne Wärmerückgewinnung und Lüfter im Fensterrahmen erklären wir in den häufigen Fragen. Wir beraten – und bauen beides.
Wärmerückgewinnung
Bei einer Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung wärmt die warme Abluft die kalte Zuluft vor, ohne dass sich die beiden Luftströme mischen: Sie laufen kreuzweise durch einen Wärmetauscher. Über 90 Prozent der Wärme sind bei guten Geräten möglich – die Zuluft kommt gefiltert und vorgewärmt in Wohn- und Schlafräume, die Wärme bleibt im Haus. Das Fenster dürfen Sie trotzdem jederzeit öffnen; im Winter kostet das Wärme.
Beim Scrollen: Die Zuluft wird warm
Die Abluft aus Küche und Bad ist warm und verbraucht. Im Tauscher gibt sie ihre Wärme an die kalte Außenluft ab, bevor sie das Haus verlässt – Gerüche und Feuchte bleiben auf ihrer Seite.
Aus einem Bauforum: „Per Fenster dauernd zu lüften verbraucht Heizenergie. Gerne auch mehr, als Du für den Strom brauchst“.
Ein paar Ventilatoren brauchen Strom – bei einer gut geplanten Anlage deutlich weniger Energie, als sie an Wärme zurückholt. Eine Zahl nennen wir nicht; sie hängt von Gerät, Haus und Winter ab.
Schall
Ob eine Lüftungsanlage laut ist, entscheidet die Planung, nicht das Gerät allein: Zu viel Luft durch ein Ventil wird hörbar, fehlende Schalldämpfer zwischen Gerät und Räumen und zwischen den Räumen tragen Geräusche und Gespräche weiter, ein Gerät an der Schlafzimmerwand kann brummen. Richtig geplant – Luftmenge je Ventil, Schalldämpfer, Gerät entkoppelt im Keller oder Technikraum, Anlage einreguliert – hört man im Normalbetrieb kaum etwas. Einen Dezibel-Wert versprechen wir nicht.
Wischen Sie durch – jede Karte nennt die Sorge und die Antwort.

Die Sorge: „Lautstärke KWL“ – „die KWL ist auf Stufe 2 (Nennlüftung) in einigen Zulufträumen deutlich hörbar“.
Die Antwort: Zu viel Luft durch ein Ventil wird hörbar. Die Luftmenge je Raum wird deshalb so geplant, dass sie sich auf genug Ventile und ausreichend große Rohre verteilt – und beim Einregulieren an jedem Ventil eingestellt.
Die Sorge: Das Rohr trägt Gespräche von Raum zu Raum – Telefonieschall nennen das Fachleute.
Die Antwort: Schalldämpfer gehören zwischen Gerät und Räume – und zwischen die Räume, damit das Rohr keine Gespräche weiterträgt. Sie stehen bei uns als eigener Posten im Angebot, nicht als Zubehör.
Die Sorge: Tiefes Brummen beim Einschlafen – das Gerät hängt an der Wand zum Schlafzimmer.
Die Antwort: Das Gerät gehört in Keller, Technikraum oder auf den Dachboden – frostfrei, mit Kondensatablauf, entkoppelt montiert, nicht an der Schlafzimmerwand. Der Standort steht im Raumplan, bevor ein Rohr liegt.
Die Sorge: Die Anlage läuft, aber ein Raum bekommt zu viel Luft, der nächste zu wenig – und der eine Raum rauscht.
Die Antwort: Beim Einregulieren wird die Luftmenge an jedem Ventil eingestellt, bis jeder Raum bekommt, was der Plan vorsieht – nicht mehr. Aus einem Bauforum: „Im Normalbetrieb hört man die Anlage nicht.“
Karte 1 von 4 · Luftmenge
Komfort
Trockene Luft im Winter gibt es in jedem dichten Haus, weil kalte Außenluft wenig Wasser trägt – eine Lüftungsanlage kann das verstärken, wenn sie mehr lüftet als nötig. Dagegen helfen Geräte mit Feuchterückgewinnung, deren Wärmetauscher einen Teil der Feuchte im Haus hält, und eine bedarfsgeführte Regelung über Feuchte- oder Luftqualitätsfühler, die nur so viel lüftet wie nötig. Den Filter – auf Wunsch mit Pollenfilter – wechseln Sie selbst.
Bestimmte Wärmetauscher geben nicht nur Wärme, sondern auch einen Teil der Feuchte an die Zuluft zurück. Das ist die Antwort auf trockene Luft im Winter – und sie steht bei uns als eigener Posten im Angebot, wenn Sie sie wollen.
Fühler für Feuchte oder Luftqualität regeln die Luftmenge – nachts im Schlafzimmer mehr, in der leeren Wohnung weniger. Weniger Luftwechsel im Winter heißt auch: weniger trockene Luft.
Filter vor dem Gerät halten Staub ab – mit Pollenfilter auch Pollen. Glatte Rohre und Reinigungsöffnungen gehören zur Planung. Die Filter wechseln Sie selbst – ein Handgriff.
Und im Sommer?
Kühlt sie? Nein. Eine Lüftungsanlage kühlt nicht. Eine Sommer-Umgehung des Wärmetauschers lässt nachts kühlere Luft herein, ändert an einem heißen Nachmittag aber wenig – Kühlen ist die Aufgabe der Klimaanlage.
Bestehendes Haus
Eine Lüftungsanlage nachrüsten im Altbau geht auf zwei Wegen: Dezentrale Geräte sitzen in der Außenwand, brauchen eine Kernbohrung und Strom und keine Rohre – geeignet für einzelne Räume, etwa Schlaf- und Wohnzimmer. Eine zentrale Anlage mit Rohren zu allen Räumen lohnt sich im bestehenden Haus bei einer größeren Sanierung, wenn Decken oder Wände ohnehin geöffnet werden. Im bestehenden Haus gibt es dafür 15 Prozent Zuschuss – Antrag vor dem Einbau.
Vier Dinge vorab
Neubau
Eine Lüftungsanlage im Neubau wird geplant, bevor die Decken geschlossen und die Böden gegossen sind: Dann liegen die Rohre in der Rohdecke oder in der Dämmebene, das Gerät bekommt seinen Platz mit Kondensatablauf, Schalldämpfer und Hauben sind eingezeichnet. Das Lüftungskonzept gehört im Neubau zur Planung – bietet der Bauträger nur Lüfter im Fensterrahmen, lohnt sich die Frage nach einer Anlage mit Wärmerückgewinnung, solange der Rohbau offen ist.
Drei Dinge vorab
Neubau mit Wärmepumpe? Beides planen wir zusammen – Heizung und Wärmepumpe. Im Neubau gibt es für die Lüftung keine Einzelförderung; der Steuerbonus gilt nur im bestehenden Haus.
Preis
Was eine Lüftungsanlage in Heilbronn kostet, hängt davon ab, ob zentral oder dezentral gebaut wird, von der Zahl der Räume, den Rohrwegen und Decken, Schalldämpfern, Außen- und Fortlufthauben, Feuchterückgewinnung, Fühlern und Regelung, Kernbohrungen, dem Elektroanschluss und der Einregulierung – eine ehrliche Pauschale gibt es nicht. Nach dem Aufmaß bekommen Sie ein Angebot, in dem alle diese Posten stehen.
Was den Preis bestimmt
Preise aus dem Internet gelten oft nur für das Gerät – ohne Rohre, Schalldämpfer, Hauben, Elektro und Einregulierung. Deshalb nennen wir keine Spanne, sondern sagen, wovon der Preis abhängt:
Alle Posten stehen von Anfang an im Angebot. Was beim Öffnen von Decken und Wänden zum Vorschein kommt, besprechen wir mit Ihnen, bevor es weitergeht.
Angebot anfragenFörderung im bestehenden Haus
Zuschuss, Stand Oktober 202615 %für Einbau, Austausch oder Optimierung einer Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung
Gilt im bestehenden Haus, dessen Bauantrag mindestens fünf Jahre zurückliegt – nicht im Neubau. Der Antrag läuft mit einem Energieeffizienz-Experten, bevor etwas gebaut wird: Vertrag mit Förderbedingung, Antrag vor dem Einbau – über unseren langjährigen Energieberater. Verbindlich ist die Zusage des BAFA.
Quelle: Bundesförderung für effiziente Gebäude – Einzelmaßnahmen, BAFA, Stand Oktober 2026, ohne Gewähr.
Steuer
Im bestehenden Haus: § 35a EStG20 %der Arbeitskosten – bis zu 1.200 € im Jahr weniger Einkommensteuer
Gilt für Handwerkerleistungen an einem bestehenden, selbst genutzten Haus – nicht im Neubau und nicht neben dem Zuschuss: entweder Förderung oder Steuerbonus. Voraussetzung: eine Rechnung, auf der Arbeit und Material getrennt stehen, und Überweisung statt Barzahlung. Die Rechnung stellen wir Ihnen genau so aus.
Quelle: § 35a EStG, Stand Oktober 2026, ohne Gewähr – verbindlich ist das Finanzamt.
Ablauf
An jeder Station derselbe Ansprechpartner – von der Planung bis zur Übergabe.
Sie rufen an oder schicken das Formular – wir rufen Sie innerhalb von 24 Stunden an (werktags).
am TelefonNeubau oder bestehendes Haus, zentral oder dezentral, Fenstertausch, Förderung – und wo das Gerät stehen könnte.
in Leingarten oder am TelefonRäume, Rohrwege, Außenwände und der Platz für das Gerät werden aufgenommen; daraus entsteht der Plan mit Zuluft- und Ablufträumen. Erst planen, dann bohren.
in Ihrem HausGerät, Rohre, Schalldämpfer, Hauben, Elektro, Einregulierung – alle Posten drin. Im Bestand dazu der Förderantrag: Vertrag mit Förderbedingung, Antrag vor dem Einbau – über unseren langjährigen Energieberater.
schriftlich, mit allen PostenRohre oder Kernbohrungen, Gerät, Schalldämpfer, Hauben, Elektroanschluss – im Neubau, bevor Decken und Böden zu sind.
in Ihrem HausJedes Ventil wird eingestellt, die Anlage läuft im Normalbetrieb – und Sie wissen, wo der Filter sitzt und wie er gewechselt wird.
bis zur fertigen Anlage„Ob man eine Lüftungsanlage hört, entscheidet sich auf dem Plan – nicht am Gerät.“
Marvin Schönwald ist Ihr Ansprechpartner – von der Planung bis zur Einregulierung. Eine Nummer, ein Name, ein Angebot.
Den Betrieb gibt es seit 1972, heute in dritter Generation. Wer hier die Lüftung planen lässt, bekommt Wärmepumpe, Fenster, Elektro und die Decken aus derselben Hand – und erreicht Jahre später noch jemanden, wenn eine Frage auftaucht.
Wir rufen Sie innerhalb von 24 Stunden an (werktags).
Unser Versprechen
Uns gibt es auch in 20 Jahren noch.
Eine Lüftungsanlage läuft Jahrzehnte in Ihrer Wand oder in Ihrem Keller – und eine Gewährleistung ist nur so viel wert wie der Betrieb, der sie einlöst. Wir leben von vielen Gewerken unter einem Dach: schwächelt eines, trägt uns der Rest.
Häufige Fragen
Stand: Oktober 2026
Vorgeschrieben ist sie nicht, aber im dichten Neubau sehr sinnvoll: Die Luft, die früher durch Fugen kam, muss heute jemand austauschen – sonst drohen Feuchte und Schimmel. Das Gesetz verlangt ein dichtes Haus; eine Lüftungsanlage schreibt es nicht vor, das Lüftungskonzept gehört im Neubau aber zur Planung. Eine zentrale Anlage mit Wärmerückgewinnung lüftet jeden Raum automatisch und holt dabei einen Großteil der Wärme aus der Abluft zurück; über 90 Prozent sind bei guten Geräten möglich. In der Sanierung übernehmen dezentrale Geräte in den Außenwänden einzelne Räume.
Eine Anlage, die das Haus lüftet, ohne dass jemand ein Fenster öffnet: Ventilatoren holen verbrauchte Luft aus Küche, Bad und WC und bringen frische, gefilterte Luft in Wohn-, Schlaf- und Kinderzimmer – kontrolliert heißt, die Luftmenge je Raum ist geplant und eingestellt. Mit Wärmerückgewinnung wärmt die Abluft die Zuluft vor, ohne dass sich beide mischen. Es gibt sie zentral mit einem Gerät und Rohren oder dezentral mit Geräten in der Außenwand.
Zentral im Neubau oder bei einer größeren Sanierung, dezentral zum Nachrüsten einzelner Räume – so die Faustregel, den Rest klärt das Lüftungskonzept. Eine zentrale Anlage hat ein Gerät im Keller, Technikraum oder auf dem Dachboden und Rohre zu allen Räumen; weniger Geräte, aber Rohre in Decken oder Wänden. Dezentrale Geräte sitzen einzeln in den Außenwänden, oft paarweise im Wechselbetrieb; sie brauchen eine Kernbohrung und Strom, keine Rohre – dafür mehr Geräte und mehr Planung je Raum. Wir beraten und bauen beides.
Über 90 Prozent sind bei guten Geräten möglich. Im Wärmetauscher laufen die warme Abluft und die kalte Außenluft kreuzweise aneinander vorbei, ohne sich zu mischen – die Abluft gibt ihre Wärme ab, die Zuluft kommt vorgewärmt in die Räume. Wie viel am Ende im Haus bleibt, hängt vom Gerät, von der Einregulierung und vom Winter ab; eine Zahl für Ihr Haus nennen wir erst nach der Planung.
Nicht, wenn sie richtig geplant ist – dann hört man im Normalbetrieb kaum etwas. Laut wird sie durch Planungsfehler: zu viel Luft durch ein Ventil, fehlende Schalldämpfer zwischen Gerät und Räumen und zwischen den Räumen (sonst trägt das Rohr Gespräche weiter), ein Gerät an der Schlafzimmerwand oder ohne Entkopplung, eine Anlage, die nie einreguliert wurde. Genau diese Punkte stehen bei uns im Plan und im Angebot. Einen Dezibel-Wert versprechen wir nicht.
Ja, jederzeit – die Anlage nimmt Ihnen das Lüften ab, sie verbietet es nicht. Im Winter kostet ein offenes Fenster Wärme, die die Anlage sonst zurückgeholt hätte; im Sommer lüftet man nachts gern mit offenem Fenster, weil die Anlage nicht kühlt. Was Sie sich sparen können, ist das tägliche Stoßlüften in jedem Raum: Das übernimmt die Anlage, auch wenn niemand zu Hause ist.
Sie kann es, wenn sie mehr lüftet als nötig – kalte Außenluft trägt wenig Wasser, und jedes dichte Haus ist im Winter trocken. Zwei Dinge helfen: Geräte mit Feuchterückgewinnung, deren Wärmetauscher einen Teil der Feuchte im Haus hält, und eine bedarfsgeführte Regelung über Feuchte- oder Luftqualitätsfühler, die nur so viel lüftet wie nötig. Beides planen wir mit, wenn Sie es wollen – es steht als eigener Posten im Angebot.
Ja, wenn ein Pollenfilter eingebaut ist: Die Zuluft kommt gefiltert ins Haus, Staub und Pollen bleiben im Pollenfilter vor dem Gerät – bei geschlossenem Fenster kommen so deutlich weniger Pollen ins Schlafzimmer als durch das offene. Der Filter ist ein Handgriff: Sie wechseln ihn selbst. Für Allergiker ist das einer der Hauptgründe für eine Anlage – neben der Ruhe, weil das Fenster nachts zubleiben kann.
Nein. Eine Lüftungsanlage tauscht Luft und holt Wärme zurück, sie kühlt nicht. Eine Sommer-Umgehung des Wärmetauschers lässt nachts kühlere Außenluft ohne Vorwärmung herein, ändert an einem heißen Nachmittag aber wenig. Wer im Dachgeschoss oder Schlafzimmer wirklich kühlen will, braucht eine Klimaanlage – die planen wir ebenfalls, aus einer Hand mit der Lüftung.
Frische Luft (Zuluft) kommt in Wohn-, Schlaf- und Kinderzimmer, verbrauchte Luft (Abluft) wird aus Küche, Bad und WC abgesaugt – also dort, wo Feuchte und Gerüche entstehen. Dazwischen strömt die Luft unter den Türen oder durch Überströmöffnungen von den Zulufträumen zu den Ablufträumen. Flure und Treppenhäuser sind oft solche Durchgangsräume. Welcher Raum was bekommt, legt das Lüftungskonzept fest, bevor ein Rohr liegt.
Bei einer zentralen Anlage im Keller, Technikraum oder auf dem Dachboden – frostfrei, mit einem Kondensatablauf, weil im Wärmetauscher Wasser anfällt, und entkoppelt montiert, nicht an der Wand zum Schlafzimmer. Dazu braucht es kurze Wege zur Außenwand für Außen- und Fortluft und Platz, um die Filter zu wechseln. Dezentrale Geräte sitzen direkt in der Außenwand des Raums, den sie lüften.
Ja – dezentral in fast jedem Haus, zentral bei einer größeren Sanierung. Dezentrale Geräte brauchen je Raum eine Kernbohrung durch die Außenwand und einen Stromanschluss, keine Rohre; das geht im bewohnten Haus. Eine zentrale Anlage braucht Rohre in Decken oder Wänden, oft eine abgehängte Decke im Flur – das lohnt sich, wenn ohnehin saniert wird. Im bestehenden Haus gibt es dafür 15 Prozent Zuschuss, beantragt vor dem Einbau.
Ein Lüftungskonzept rechnet aus, ob ein Haus von selbst genug Luft wechselt, um die Feuchte wegzubringen – und wenn nicht, welche Lösung reicht: bewusstes Lüften, Lüfter im Fensterrahmen, eine Abluftanlage oder eine Lüftungsanlage. Werden mehr als ein Drittel der Fenster getauscht, sehen die Regeln der Technik ein Lüftungskonzept vor. Im Neubau gehört es zur Planung. Was ein Lüftungskonzept ist, erklären wir Ihnen; was es für Ihr Haus ergibt, besprechen wir nach dem Aufmaß mit Ihnen.
Für den Feuchteschutz manchmal – für Komfort und Wärme nicht. Fensterfalzlüfter lassen Außenluft durch den Rahmen nachströmen: ungefiltert, kalt, ohne Wärmerückgewinnung. Eine Abluftanlage saugt in Küche und Bad ab, die Nachströmung kommt über Öffnungen in den Außenwänden – ebenfalls kalt. Beides kann ein Lüftungskonzept als ausreichend ausweisen; die Wärme bleibt dabei nicht im Haus. Wir bauen Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung und beraten ehrlich, wenn bei Ihnen weniger reicht.
Sie selbst – ein Handgriff: Filter heraus, neuer Filter hinein, oft ohne Werkzeug. Die Filter sitzen vor dem Gerät und halten Staub und mit Pollenfilter auch Pollen ab, deshalb sollte das Gerät leicht zugänglich stehen. Wann ein Wechsel ansteht, zeigt das Gerät oder der Blick auf den Filter. Glatte Rohre und Reinigungsöffnungen gehören bei uns zur Planung, damit die Anlage sauber bleibt.
Nein – ein paar Ventilatoren laufen, und bei einer gut geplanten Anlage brauchen sie deutlich weniger Energie, als sie an Wärme zurückholt. Eine Zahl nennen wir nicht; sie hängt von Gerät, Haus, Luftmenge und Winter ab. Aus einem Bauforum: „Per Fenster dauernd zu lüften verbraucht Heizenergie. Gerne auch mehr, als Du für den Strom brauchst“. Eine bedarfsgeführte Regelung lässt die Anlage nur so viel laufen wie nötig.
Eine ehrliche Pauschale gibt es nicht – Preise aus dem Internet gelten oft nur für das Gerät, ohne Rohre, Schalldämpfer, Hauben, Elektro und Einregulierung. Den Preis bestimmen zentral oder dezentral, die Zahl der Räume, Rohrwege und Decken, Schalldämpfer, Außen- und Fortlufthauben, Feuchterückgewinnung, Fühler und Regelung, Kernbohrungen, Elektroanschluss und Einregulierung. Nach dem Aufmaß bekommen Sie ein Angebot, in dem alle diese Posten stehen.
Ja, im bestehenden Haus: 15 Prozent Zuschuss für Einbau, Austausch oder Optimierung einer Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung (Stand Oktober 2026), wenn der Bauantrag des Hauses mindestens fünf Jahre zurückliegt. Der Antrag läuft vor dem Einbau mit einem Energieeffizienz-Experten: Vertrag mit Förderbedingung, Antrag vor dem Einbau – über unseren langjährigen Energieberater. Im Neubau gibt es keine Einzelförderung. Verbindlich ist die Zusage des BAFA – eine Förderzusage geben wir nicht.
Ja, einen Teil der Arbeitskosten – im bestehenden Haus und nur, wenn Sie keinen Zuschuss nehmen: Nach § 35a EStG ermäßigt sich die Einkommensteuer um 20 Prozent der Arbeitskosten für Handwerkerleistungen, höchstens 1.200 Euro im Jahr. Im Neubau gilt das nicht, und neben der Förderung auch nicht – entweder Zuschuss oder Steuerbonus. Nötig sind eine Rechnung, auf der Arbeit und Material getrennt stehen, und die Überweisung. Stand Oktober 2026, ohne Gewähr – verbindlich ist das Finanzamt.
Für Arbeiten am Bauwerk fünf Jahre nach Gesetz – eine fest eingebaute Anlage mit Rohren in Decke und Wand ist Bauwerk. Eine Gewährleistung ist nur so viel wert wie der Betrieb, der sie einlöst: Brummt ein Ventil oder zieht es im Flur, rufen Sie einen an, nicht drei – Gerät, Rohre und Elektro waren ein Auftrag. Uns gibt es seit 1972, heute in dritter Generation – und auch in 20 Jahren noch.
Bei uns ein Ansprechpartner für alles: Planung mit Raumplan, Rohrwege, Gerät, Schalldämpfer, Elektroanschluss, Einregulierung – und die Gewerke daneben, Wärmepumpe, Fenster, Elektro und die Decken. Sonst planen Bauträger, Heizungsfirma und Fensterbauer jeder ihr Gewerk, und die Luft dazwischen plant keiner. Marvin Schönwald bleibt Ihr Ansprechpartner vom ersten Gespräch bis zur Übergabe; beraten wird im Beratungsbüro in Leingarten oder am Telefon.
Sie nimmt dem Schimmel seine Grundlage – die Feuchte: Eine Anlage bringt das Wasser aus Duschen, Kochen und Atmen jeden Tag aus dem Haus, auch wenn niemand lüftet. Wo keine Feuchte mehr an kalten Wänden steht, fehlt ihm die Grundlage. Versprechen kann das niemand pauschal, denn Schimmel hat auch bauliche Ursachen wie Wärmebrücken oder undichte Stellen; die Lüftung ist der Teil, den Sie steuern können – und mit Anlage läuft er von selbst.
Alle Posten: Planung und Raumplan, das Gerät, Rohre und Ventile, Schalldämpfer, Außen- und Fortlufthauben, der Elektroanschluss, die Einregulierung und die Übergabe mit Einweisung – im bestehenden Haus dazu der Förderantrag über unseren Energieberater. Alle Posten stehen von Anfang an im Angebot. Was beim Öffnen von Decken und Wänden zum Vorschein kommt, besprechen wir mit Ihnen, bevor es weitergeht.
Eine Wartung durch uns gehört nicht zum Angebot – die Filter wechseln Sie selbst, ein Handgriff. Damit das reicht, planen wir die Anlage so: glatte Rohre, Reinigungsöffnungen, ein Gerät, an das man herankommt, und Filter vor dem Gerät, die Staub und Pollen abhalten, bevor sie in die Rohre kommen. Was Sie darüber hinaus tun möchten, besprechen wir bei der Übergabe.
Jetzt sind Sie dran
Wir rufen Sie innerhalb von 24 Stunden an (werktags) und klären das Wichtigste am Telefon: Neubau oder bestehendes Haus, zentral oder dezentral, Fenstertausch, Förderung. Unverbindlich.
Sie möchten lieber gleich mit uns sprechen? Mo–Fr 9–17 Uhr:
07131 7485414Beratungsbüro: Benzstraße 35, 74211 Leingarten · Mo–Fr 9–17 Uhr
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