Was kostet eine Photovoltaikanlage in Heilbronn und Umgebung?
Die ehrliche Antwort lautet: Das hängt davon ab. Und genau deshalb gibt es diesen
Rechner. Entscheidend sind vier Dinge – wie viel Strom Sie im Jahr verbrauchen, wie viel
Dachfläche nutzbar ist, wohin Ihr Dach zeigt und ob Sie einen Batteriespeicher möchten.
Aus diesen Angaben ergibt sich die passende Anlagengröße, und daraus der Preis.
Warum die Angebote so weit auseinanderliegen
Wer drei Angebote einholt, bekommt oft Spannen von mehreren tausend Euro für scheinbar
dieselbe Anlage. Dafür gibt es nachvollziehbare Gründe und weniger nachvollziehbare.
Nachvollziehbar sind unterschiedliche Modulleistungen, die Qualität des Wechselrichters
und ob Gerüst, Netzanmeldung und Inbetriebnahme enthalten sind. Weniger nachvollziehbar
sind Vertriebsprovisionen, die bei großen Anbietern schnell einen vierstelligen Betrag
ausmachen, sowie pauschale Zuschläge für Sonderfälle, die es bei Ihnen
vielleicht gar nicht gibt.
Welche Anlagengröße passt zu einem Einfamilienhaus?
Als grobe Faustregel gilt: etwa ein Kilowatt Peak je 1.000 Kilowattstunden Jahresverbrauch.
Ein Vier-Personen-Haushalt ohne Wärmepumpe liegt bei rund 4.000 Kilowattstunden und ist
mit einer Anlage um sieben bis neun Kilowatt Peak gut bedient. Kommen Wärmepumpe oder
Elektroauto dazu, steigt der Bedarf deutlich – eine Wärmepumpe schlägt mit rund
3.500 Kilowattstunden zu Buche, ein Elektroauto bei 12.000 Kilometern im Jahr mit etwa 2.500.
Begrenzt wird das Ganze durch die Dachfläche: Ein modernes Modul mit 455 Watt Peak
braucht knapp zwei Quadratmeter.
Lohnt sich ein Batteriespeicher?
Ohne Speicher nutzen Sie etwa 28 Prozent Ihres Solarstroms selbst, der Rest geht ins Netz.
Mit Speicher sind es rund 60 Prozent. Da eingespeister Strom deutlich weniger einbringt als
selbst genutzter, verschiebt ein Speicher die Rechnung spürbar – er kostet aber auch
mehr in der Anschaffung. Faustregel: Bei hohem Verbrauch, Wärmepumpe oder Elektroauto
rechnet sich der Speicher meist, bei einem sparsamen Zwei-Personen-Haushalt oft nicht. Der
Rechner berücksichtigt das und empfiehlt Ihnen die passende Variante.
Ertrag in der Region Heilbronn
Wir rechnen mit rund 1.050 Kilowattstunden je Kilowatt Peak und Jahr. Das ist ein
realistischer Wert für Nordwürttemberg bei Südausrichtung und normaler
Dachneigung. Südost oder Südwest liegt etwa fünf Prozent darunter, eine
Ost-West-Belegung rund 15 Prozent – dafür verteilt sie den Ertrag gleichmäßiger
über den Tag, was dem Eigenverbrauch zugutekommt. Nach Norden lohnt sich Photovoltaik nur
in Ausnahmefällen.
Was zusätzlich anfallen kann
Eine Photovoltaikanlage darf nur an einen normgerechten Zählerplatz nach den aktuellen
VDE- und Netzbetreiber-Vorgaben angeschlossen werden. Ist Ihr Zählerschrank älter,
kann eine Anpassung nötig werden. Ebenso können ungewöhnlich lange Kabelwege
zwischen Dach und Hausanschluss Mehrkosten verursachen. Beides sehen wir bei einem Termin vor
Ort in wenigen Minuten – und sagen es Ihnen vorher, statt es vorsorglich pauschal in den
Preis zu rechnen. Auf Wohngebäuden gilt seit 2023 der Nullsteuersatz nach § 12
Abs. 3 Umsatzsteuergesetz, auf Lieferung und Montage fällt also keine Umsatzsteuer an.
Für wen wir arbeiten
Wir sitzen in Leingarten, direkt westlich von Heilbronn, und sind im Umkreis von rund
50 Kilometern unterwegs – unter anderem in Heilbronn, Neckarsulm, Weinsberg,
Bad Friedrichshall, Bad Rappenau, Schwaigern, Brackenheim, Lauffen am Neckar, Eppingen,
Öhringen, Sinsheim, Bad Wimpfen und im gesamten Landkreis Heilbronn.
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